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| 02:42 Uhr

Vier Kanäle fehlen noch

Elsterheide/Spreetal. ) Im Spreetaler Seengebiet haben die Bergbausanierer noch viel zu tun. Im Areal zwischen Bluno im Norden und Bergen im Süden sowie Klein Partwitz im Westen und der B 97 im Osten steht nach Angaben der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) insbesondere der Bau der schiffbaren Kanäle (Überleiter) im Fokus.

Nach Angaben des zuständigen LMBV-Abteilungsleiters Holger Uibrig handelt es sich um die Überleiter zwischen dem Blunoer Südsee und dem Sabrodter See, zwischen dem Blunoer Südsee und dem Neuwieser See, zwischen dem Neuwieser und dem Bergener See sowie zwischen dem Sabrodter und dem Bergener See. Letztgenannter werde allerdings nicht vor dem Jahr 2020 gebaut, die übrigen noch in diesem Jahrzehnt. Anschließend folge das Fluten der Restlöcher auf einen Wasserstand von 103 Metern über Normalnull.

Darüber hinaus stünden weitere, nicht minder wichtige Tätigkeiten auf dem Plan der Bergbausanierer. So müsse nach der Flutung das Abbaggern vorhandener Überhöhen stattfinden. Mehr noch: "Neben der Kliffsicherung ist auch die schifffahrtstechnische Ausrüstung der Überleiter notwendig", erklärt Holger Uibrig.

Die entsprechende Zeitschiene sei bislang noch vage. Der Grund: Die Planungsunterlagen für die Überleiter 3, 3a und 5 befänden sich im Genehmigungsverfahren. Und vom Fertigstellen der Kanäle seien letztendlich alle weiteren Arbeiten abhängig. Die Verbinder zwischen den einzelnen Seen könnten nur bei einem noch relativ niedrigen Wasserstand gebaut werden. Das heißt: Ohne vollendete Kanäle ist keine Flutung möglich.

Die Blunoer warten indes auf einen Fortgang der Sanierung ihres Südsees, der sich unmittelbar südlich des Dorfes erstreckt. Laut ursprünglichen Planungen ist dort unter anderem ein Strand nebst Promenade vorgesehen, ebenso ein Schiffsanleger. Allerdings können die Bergbausanierer bislang dazu noch keine gesicherten Aussagen treffen.