Schließlich haben die Täter nach einem Ersatz-Findling gesucht, der in etwa so aussieht wie der Gedenkstein.“ Und nicht nur das: Die Täter müssen auch mit schwerem Gerät angerückt sein. Denn der falsche Stein ist deutlich schwerer als das Original. „Dazu braucht man eine Sackkarre oder so etwas in der Art“ , ist Vogel überzeugt. Wann der Stein geraubt wurde, ist unklar. „Wir wissen nur, dass er am Abend des 12. Januar noch da war“ , sagt der Superintendent. Für ihn ist der Diebstahl ein Rätsel. Denn am Tage sind rund um die Kirche immer Passanten unterwegs und nachts wird der Stein von einer Laterne erleuchtet. Der Hausmeister hatte das Fehlen des Steins in der vergangenen Woche zufällig bemerkt. Nun bittet die Kirche um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern. Wer etwas beobachtet hat, sollte sich bei der Polizei (0 35 71/46 50) oder im Pfarramt (0 35 71/42 84 02) melden. „Für uns ist auch wichtig, wann der Stein das letzte Mal gesehen wurde“ , so Vogel. (ck)