Anwendungstarifvertrages auf den Weg zu bringen. Der Bürgermeister hatte mit Verdi vereinbart, die freiwillige Rentenzusatzversicherung für die Rathaus-Mitarbeiter zu kürzen. Ohne Beschluss. Der Stadtrat hatte nachträglich die Zustimmung zum Konvolut verweigert und hinter verschlossenen Türen mehrheitlich auf die Aussetzung des Vertrages bestanden, bis die Ergebnisse der derzeit laufenden Tarifverhandlungen vorliegen. Das ist voraussichtlich Ende März. Das Bernsdorfer Votum musste im Stadtrat allerdings in öffentlicher Sitzung wiederholt werden. Der abgeschlossene Anwendungstarifvertrag war ohne Stadtrats-Segen zwar sowieso rechtlich unwirksam, er wirkt aber trotzdem. Denn die Stadt zahlt ihren Beschäftigten seit Oktober trotzdem weniger Geld &nda sh; 24 000 Euro pro Jahr macht die gekürzte Versicherung aus. Endgültig wird der Fall erst nach dem neuen Tarifabschluss geklärt. (KaWe)