Damit würde der Stadtrat das städtische Unternehmen erneut stärken. Die VBH ist jedoch auch der einzige Bewerber auf die Konzession. Ein zweiter Bieter hatte sein Angebot Ende Juni dieses Jahres zurückgezogen, so die Stadtverwaltung. Der Vertrag spült der Stadtverwaltung auch Gebühren in die Kasse. Eine genaue Summe ist nicht bekannt. Die VBH müsste bei einem Vertragsabschluss jedoch zwölf Prozent der Roheinnahmen aus Leistungen, die an Endverbraucher gehen, als Entgeld abführen.

Die Versorgungsbetriebe gehören zu den städtischen Wirtschaftsbetrieben und finanzieren im Rahmen der Firmengruppe indirekt auch die Lausitzhalle und das Lausitzbad sowie die Verkehrsgesellschaft Schwarze Elster (VSE) mit.