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| 02:46 Uhr

Versorgungsbetrieb investiert in Lausitzhalle

Auf der Baustelle: Das neue Lüftungssystem für das Kundencenter in der Lausitzhalle ist schon eingebaut.
Auf der Baustelle: Das neue Lüftungssystem für das Kundencenter in der Lausitzhalle ist schon eingebaut. FOTO: Sascha Klein
Hoyerswerda. Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH) investieren zwischen 350 000 Euro und 400 000 Euro in ihr neues Kundenzentrum und den Erhalt der Lausitzhalle. Dadurch soll das Mutterunternehmen von VBH und Lausitzhalle Kosten sparen. skl

Steffen Grigas schaut von den Plänen auf die Arbeiter, die gerade an der Decke des neuen Kundencenters des Energieversorgers arbeiten. Der Geschäftsführer der VBH kann mit dem Umbau bislang zufrieden sein. Laut Planer Hansgeorg Richter liegt der Bau absolut im Zeitplan. Das Ziel lautet: 28. Februar 2014. Dann sollen die Räume bezugsfertig sein. Anspruch ist, den VBH-Kunden eine zentrale Anlaufstelle zu bieten. Der Energieversorger will im Jahr seines 20-jährigen Bestehens mehr Service bieten. Die VBH hat rund 18 000 Stromkunden.

Der Umbau der Fläche, die bis vor wenigen Monaten ein Restaurant beherbergt hatte, soll aber auch dem Erhalt der Lausitzhalle dienen. Von den bis zu 400 000 Euro, die die VBH laut Grigas investieren will, fließt ein Großteil in ein neues Lüftungssystem, in den Brandschutz und in die Fenster der im Jahr 1984 eröffneten Halle. Damit übernehmen die Versorgungsbetriebe einen Teil der Kosten, die der Mutterkonzern SWH in das Gebäude hätte investieren müssen. Zudem sollen durch die schrittweise Sanierung Energiekosten gespart werden. Im Gegenzug sichert die VBH durch ihr Kundencenter die Auslastung von Räumen, die nicht direkt von der Lausitzhalle genutzt werden. Das Kundencenter soll insgesamt 200 Quadratmeter groß werden. Perspektivisch könnte das Center auch Raum für kleinere Lesungen sein, so Steffen Grigas. Die VBH wolle sich dort publikumswirksam präsentieren. Ob der Energieversorger, der zu 79 Prozent in der Hand der Stadt Hoyerswerda ist, sein altes Kundencenter in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße komplett räumen will oder für die Verwaltung weiterhin nutzt, ist laut Geschäftsführung noch offen. Sollte auch die Verwaltung umziehen, kann sich Grigas einen Verkauf vorstellen.