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Vernissage an der Fischmarktstraße

Görlitz. Die Ausstellung Zerebraler Auswilderungsprozess von Melissa Wagner wird heute ab 19 Uhr in Görlitz, Fischmarktstraße 9, eröffnet. Die Malereien und Skulpturen sind dort dann bis zum Sonntag, 12. red/br

März zu sehen. An diesem Tag findet ab 15Uhr auch das Künstlergespräch statt. Bis dahin ist die Ausstellung dienstags und donnerstag von 18 bis 20 Uhr zu besichtigen.

Die Künstlerin Melissa Wagner, Jahrgang 1976, präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung Werke aus dem derzeitigen Schaffensprozess. Der Titel ist Programm - Kunst beginnt im Kopf. Kunst ist nicht nur materielle Darstellung oder Ausdruck, sie ist eine Wahrnehmung. Sie ist ein Gedanke, der gehegt und gepflegt wird, bis er bereit ist, freigelassen zu werden.

Seit mehreren Jahren lebt und arbeitet Melissa Wagner in Großhennersdorf. Studiert hat sie von 1996 bis 2006 an der Universität Passau. Sie malt, formt, fertigt - die Medien sind vielfältig, genau wie die Motive. Ihre Darstellungen sind comichaft, figürlich, farbenreich, großformatig aber nie leicht verständlich. Ihre Werke laden zum Träumen, Gruseln, Betrachten, Hinschauen, Geschichtenerzählen ein. Dem Betrachter eröffnen sich fabelhafte Welten. Inspiration findet Melissa Wagner bei Hieronymus Bosch, aber auch die Orientierung an der Leipziger Schule ist unübersehbar. Das Titelbild der Ausstellung "Zerebraler Auswilderungsprozess" ist erst vor Kurzem gefertigt worden. Zur Vernissage wird die Künstlerin anwesend sein.