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| 02:39 Uhr

Verlust der Aldi-Arbeitsplätze wiegt schwer für Hoyerswerda

Hoyerswerda. Das Aldi-Logistikzentrum im Gewerbegebiet Hoyerswerda-Nardt soll Ende 2017 geschlossen werden. Oberbürgermeister Stefan Skora traf sich daher gestern zu einem Gespräch mit dem Aldi-Regionalgeschäftsführer. red/mcz

"Die Schließung des Standortes ist aus Sicht der Stadt Hoyerswerda sehr schlecht", weiß Stefan Skora. "In erster Linie natürlich hinsichtlich der Zukunft der rund 100 Beschäftigten des Unternehmens." Aber auch insgesamt sei die Schließung ein Rückschlag für das Arbeitsplatzangebot in der Stadt und der Region.

"Arbeitsplatzabbau in eher strukturschwachen Gebieten wirkt ja doppelt schwer", betont der Oberbürgermeister in einer Stellungnahme gegenüber der RUNDSCHAU.

Wenn ein Unternehmen seine Tätigkeit beendet, entfallen für die betreffende Kommune natürlich auch mögliche Gewerbesteuereinnahmen, was ein weiterer negativer Aspekt für Hoyerswerda sein könnte.

Auch ein gegebenenfalls drohender Leerstand der betreffenden Gewerbeimmobilie war Thema des Gesprächs. Der Oberbürgermeister machte deutlich, dass seitens der Wirtschaftsförderung der Stadt natürlich Anstrengungen unternommen werden, Aldi bei der Suche nach einem potenziellen Nachnutzer zu unterstützen.