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Verkehrswacht codiert ab sofort auch Rollatoren

Klaus Reiche fräst die Kennung in den Fahrradrahmen.
Klaus Reiche fräst die Kennung in den Fahrradrahmen. FOTO: sob
Hoyerswerda. Reger Andrang hat am Dienstag bei der Verkehrswacht Hoyerswerda in der Niederkirchner-Straße geherrscht. Bevor der Frühling gänzlich Einzug hält und sich Familien wieder regelmäßig auf den Sattel schwingen, nutzten zahlreiche Hoyerswerdaer die erste Gelegenheit in diesem Jahr, ihre Drahtesel mit einer Nummer versehen zu lassen. sob

Mittels eines Gravurgerätes wird die Kennung durch Klaus Reiche von der Verkehrswacht Hoyerswerda in den Rahmen gefräst. Dieben wird durch die Codierung das Leben schwerer gemacht, denn sie müssen erklären, wie sie in den Besitz des Fahrrades gekommen sind. In diesem Jahr hat die Verkehrswacht außerdem noch ein neues Gerät im Einsatz, wie der Vereinsvorsitzende Gottfried Wenzel erklärt. "Es ist eine Art Drucker, der die Nummer auf eine Spezialfolie aufbringt", sagt Wenzel. Somit können Carbon-Fahrräder, Rollatoren und Gehilfen ab sofort mit der Klebetechnik registriert werden. Vorher konnten diese Fortbewegungsmittel nicht zum Fräsen eingespannt werden. Durch die Spezialfolie ist die Beschriftung sehr haltbar und nicht abwasch- oder abreibbar. Die Aufkleber haben zum einen eine abschreckende Wirkung. Zum anderen können aufgefundene Rollatoren schnell dem Besitzer zurückgegeben werden. 160 Euro hat die Verkehrswacht in das neue Gerät investiert. Der Grund: die Nachfrage nach der Codierung von Carbon-Fahrrädern und Rollatoren häuften sich im vergangenen Jahr. Insgesamt seien etwa 300 Fahrräder 2015 registriert worden.

Die Gravur- und die neue Klebecodierung bietet die Verkehrswacht wieder am 7. April an, dieses Mal von 14 bis 17 Uhr in ihren Räumen in der Niederkirchner-Straße.