Die Befreiungstat fand ihren Lohn darin, dass Howoran in den Adelsstand erhoben und mit den Ländereien am Ort des Geschehens belehnt ward, zum Zeichen des Ganzen die Eiche in sein Wappen aufnahm und Hoyerswerda gründete, eben 1003. Doch, leider, das ist eine zwar schöne, aber durch nichts bewiesene Sage. Wie es wirklich mit Hoyerswerda war, erfährt man bei den allmonatlichen historischen Stadtführungen, deren nächste am kommenden Sonntag zu erleben sein wird. Führen wird die Schlossherrin und Museumsdirektorin Sigrun Jeck höchstselbst - und es hat noch eine Besonderheit.Vor dem eigentlichen knapp zweistündigen Rundgang gibt es 30 Minuten Alt-Hoyerswerda virtuell, kann man im Schlosssaal Dias von historischen Hoyerswerdaer Orten sehen (die so teilweise schon gar nicht mehr existieren), ehe die Originalschauplätze besichtigt und mit Geschichte(n) garniert werden: Vereinshaus, ehemalige Stadtmauer, Lange Straße, alter Friedhof, der Stein für den falschen Sachsen-Prinzen Lehmann, das Rathaus mit seinem prächtigen Wappen-Portal am Marktplatz der Altstadt ...Und über allem steht die Gestalt des Grafen Hoyer, mit dem die dokumentarisch belegbare Hoyerswerdaer Historie beginnt. no"Mit dem Grafen Hoyer fing alles an" - historische Hoyerswerdaer StadtführungSonntag, der 12. Juli, Treff um 10 Uhr am Schloss+Museum (Schloßstraße)virtuelle Tour und Stadtrundgang mit Sigrun Jeck