Dies beginnt schon bei der unsäglichen Geheimniskrämerei, welche die Auseinandersetzung begleitete. Dass sich die Landkreise Bautzen und Görlitz mit einem Viertel der ursprünglich geforderten Summe zufriedengeben, hätte eine Erläuterung verdient. Doch nichts dergleichen. Stattdessen beruft man sich auf eine "Stillschweige-Vereinbarung" - in Angelegenheiten, in denen es um vom Steuerzahler bereitgestellte Mittel geht, ein Unding. Es besteht der Verdacht, dass die Landkreise vor einem übermächtigen Gegner eingeknickt sind, mit dem sie es sich letztendlich doch nicht verscherzen wollten, und sich lieber mit einem Almosen zufriedengeben. Ein höchst unbefriedigendes Ende.