Fahren Bustouristen in eine Stadt, suchen sie als erstes die Toiletten. Wer dagegen mit dem Auto anreist, sucht einen Parkplatz. Dieses Prozedere kann die Stimmung schon ganz schön nach unten drücken. Dreimal im Kreis gefahren, viermal, fünfmal. Dann endlich die heiß ersehnte Lücke gefunden. Glücksgefühle? Nur für Sekunden! Denn der nächste Frust lässt nicht lange auf sich warten. Warum? Die Autotüren lassen sich jeweils nur einen Spalt weit öffnen. Also Luft anhalten und Bauch einziehen. Muss der Nachbar aber auch so dicht an die Parklinie heranfahren. Aber er kann ja gar nicht anders. Auf der anderen Seite geht es genauso eng zu. Wer hat nur diese engen Parkplätze projektiert? Oder dürfen hier nur Fahrräder oder maximal ein Handwagen stehen? Nichts deutet darauf hin. So beginnt das mühsame Herausgezwänge. Wäre man bloß eine Schlange. Die würde sich elegant aus dem Schlammassel herausschlängeln.