ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:47 Uhr

Über 36 Kilometer zum Dubringer Moor

Nach dem Startsignal von Annekathrin Bär, Hoyerswerdas Sachbearbeiterin für Sport, Jugend und Kultur, gingen die 170 Radler der AOK-Frühlingstour ab dem Pforzheimer Platz auf Tour.
Nach dem Startsignal von Annekathrin Bär, Hoyerswerdas Sachbearbeiterin für Sport, Jugend und Kultur, gingen die 170 Radler der AOK-Frühlingstour ab dem Pforzheimer Platz auf Tour. FOTO: Herzger/uhz1
Hoyerswerda. Normalerweise bleibt der Geschäftsstellenbereich der AOK Plus am Pforzheimer Platz das Wochenende verwaist. Doch jährlich am letzten Sonntag im April ist das anders. Ulrike Herzger/uhz1

Denn dann startet von dort aus die traditionelle AOK-Frühlingsradtour in die Freiluft-Saison. Unterstützt wird diese Aktion, die diesmal die 17. Auflage erlebte, auch von der Stadt.

Und während es im vergangenen Jahr viel Enthusiasmus brauchte, um sich bei der kalten Witterung aufs Rad zu schwingen - es fanden sich nur rund 50 Teilnehmer, kam diesmal schon eine Stunde vor Abfahrt Betriebsamkeit auf. Je mehr Leute eintrafen, umso größer wurde auch die Chance der Wiedersehensfreude. Schließlich gehört ein großer Teilnehmerkreis schon zu den regelrechten Stammradlern. Christine Zschaber war bis auf eine Tour immer mit von der Partie und lobte in dem Zusammenhang "die wirklich super Organisation, die immer interessante Streckenführung und dass es bei einem Zwischenstopp sogar einen kleinen Imbiss gibt." Viele Hände zur herzlichen Begrüßung musste auch Regina Pawlitzki wieder schütteln - ist die einstige AOK-Mitarbeiterin doch quasi die Initiatorin der jährlichen Frühlingstour und fehlt selbstverständlich nie - auch wenn sie inzwischen "Ruheständlerin" ist.

"Wer rastet, der rostet!", dieser Leitspruch lockte hier viele aufs Rad, aber natürlich auch die wunderbare Frühlingsluft, worauf sich alle freuten. Unter ihnen auch Gudrun Haase (64), die diesmal auch Tochter Heike (41) mit Sohn Maximilian (11) überzeugen konnte. Oder Ute Paulick und Maria Opitz, die beide das erste Mal mit von der Partie waren. Ausgewählt und auf ihre Tauglichkeit für so einen "Massenpulk" geprüft werden die Strecken seit Jahren durch Mitglieder des Radsportvereins des Sportclubs Hoyerswerda mit Horst Schudack (76) an der Spitze. Dieser betonte, dass man den Staffelstab der Vorbereitung einst aus den Händen des Wandervereins übernommen habe und die Gepflogenheiten weiterführe, Routen zu planen, die sich nicht eins zu eins wiederholen und auch von Familie mit Kindern bewältigt werden können.

Diesmal war es bis zum Ziel Dubringer Moor, mit einem Zwischenstopp auf dem Missionshof Lieske und der Endstation am Lausitzbad Hoyerswerda, eine Gesamtstrecke von rund 36 Kilometern, die bei herrlichem Wetter von rund 170 Freizeitradlern bewältigt wurden.

Abgesichert wurde die Radlergemeinschaft an Verkehrsschwerpunkten durch die Polizei Hoyerswerda und auch der Pannenservice von Hartmut Petsch gab wieder vorausschauenden Rückhalt. Im Lausitzbad angekommen, gab es wieder den Eintritt zu traditioneller Sonderkondition für das Schwimmbad sowie die Sauna, die von zehn Personen in Anspruch genommen wurde.