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Tückisches Feuer schwelt im Dubringer Moor

Wittichenau. Die Feuerwehren von Wittichenau kämpfen seit dieser Woche mit einem hartnäckigen Torfbrand im Dubringer Moor. Das in einer Waldfläche des Moors schwelende Feuer wurde am Dienstagabend bemerkt und konnte erst mit Hilfe eines Rettungshubschraubers genau geortet werden. cw

Betroffen ist eine Fläche von rund drei Hektar zwischen Neudorf-Klösterlich und Michalken.

Als die Feuerwehren am späten Dienstagabend ihren Löscheinsatz beendeten, war die Gefahr jedoch noch nicht gebannt. "Immer wieder flammen neue Glutnester auf. Wenn der Torf brennt, ist das wirklich schwer in den Griff zu bekommen", sagt Gemeindewehrleiter Georg Brösan. Glück im Unglück hatten die Retter, dass zum Löschen vor Ort Wasser aus kleinen Tümpeln im Moor zur Verfügung stand. Diese Tümpel waren wohl gefüllt, weil erst eine Woche zuvor große Regenunwetter Niederschlagsmengen von bis zu 50 Liter pro Quadratmeter gebracht hatten, vermutet er. Noch zweimal täglich rücken derzeit die Wittichenauer Kameraden mit ihrem Tanklöschfahrzeug zur "Nachsorge" des Brandes aus. "Und das wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen", so Georg Brösan.