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| 21:36 Uhr

Zoo Hoyerswerda
Tropenvögel und modernste Infos

Füttern und streicheln erlaubt: Emu Hilde löste im begehbaren Gehege größte Begeisterung bei den Kleinsten aus.
Füttern und streicheln erlaubt: Emu Hilde löste im begehbaren Gehege größte Begeisterung bei den Kleinsten aus. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Für die Osterbesucher hielt der Zoo Hoyerswerda viele Neuerungen parat. Von Katrin Demczenko

Es sind so einige Überraschungen, die der Zoo Hoyerswerda seinen Besuchern an Ostern „ins Nest legte“: Während im Tropenhaus ab sofort gleich 13 neue Vögel umherzwitschern, können die Kragenechsen in ihrem neuen großen Terrarium bewundert werden. Und wer genauer hinschaut, dem fällt auch die neue Beschilderung auf: Gut 100 moderne Infotafeln klären nun über Art und Lebensweise der Zoobewohner auf.

Traditionell lud der Zoo am Osterwochenende zu seinen Führungen ein. Die Rundgänge durch das Tropenhaus, vorbei an den Braunbären ins Huftierrevier bis zur Emu-Dame Hilde lockten viele Neugierige in das Areal in der Altstadt. Kein Wunder: Ist Hilde doch gemeinsam mit den Bennett-Kängurus im begehbaren Gehege hautnah zu erleben. Das ließen sich auch Annika und Bruder Marc aus Schwepnitz nicht entgehen und verfütterten Äpfel an den großen australischen Laufvogel. Danach gab es „Streicheleinheiten“ für Hilde. Romana Lindner, die Mutti der beiden Geschwister, kommt mit ihrer Familie öfter in den Zoo Hoyerswerda. „Es ist nicht weit und bei gutem Wetter macht so ein Spaziergang Spaß“, sagt sie. Und plötzlich kommt der kleine Janik aus Hoyerswerda aufgeregt zu seiner Mutti gelaufen: „Ich hab den Osterhasen gefunden“. Was er begeistert entdeckte: Die Kaninchen, die sich mitten im ehemaligen Stachelschweingehege tummeln. Der Zoorundgang führte auch vorbei an den Erdmännchen. Zwei Weibchen der Gruppe bekamen im letzten Herbst Zwillingsnachwuchs. Auch die Humboldt-Pinguine sorgten für Begeisterung: Die Frackträger brüten gerade Eier aus. Durch einen Stall mit Scheibe sind sie bei dieser Beschäftigung gut zu beobachten. In ihrem natürlichen Lebensraum vor den Küsten von Peru und Nordchile sind die Pinguine allerdings gefährdet. Der Sphenisco-Verein, den auch der Zoo Hoyerswerda unterstützt, kämpft langfristig dafür, dass in dieser Brutregion ein Schutzgebiet entsteht. Mit einer Petition konnte schon der Bau eines Industriehafens verhindert werden. Mit Aktionen am Welt-Pinguin-Tag, macht auch der Hoyerswerdaer Zoo auf dieses Problem aufmerksam.