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| 02:47 Uhr

Trommeln als eine Form des Miteinanders kennengelernt

Kerstin Bartoschak, Kevin, Helena und Lena haben sichtlich Spaß am Trommeln.
Kerstin Bartoschak, Kevin, Helena und Lena haben sichtlich Spaß am Trommeln. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Hoyerswerda. Dem wilden Getrommel folgten beim Trommelworkshops auf der Kinder- und Jugendfarm bald geordnete Schläge: Knapp 20 Ferienkinder der Wohnstätte für Kinder mit Handicap und der Hortabteilung des Johanniter-Kinderhauses nahmen an einem Trommelkurs von Christian Völker teil. Er weihte die Kinder in die Zeichensprache der Trommler ein. hir1

Die Kinder versuchten so gut es ging, den Rhythmus beizubehalten. Das klappte nicht immer - aber die Kinder hatten Spaß daran. "Für einen großen Teil unserer Kinder ist dieser Trommelworkshop viel mehr als ein Ferienangebot. Es ist auch eine Art Therapie, um seine Gefühle auszudrücken. Das Trommeln ist für sie ein Schritt in Richtung Persönlichkeitsbildung", sagte Kerstin Bartoschak, Betreuerin in der Wohnstätte für Kinder mit Handicap. Christian Völker, der das Trommeln weitervermittelt, arbeitet in der Kufa Hoyerswerda. "Gesunden und behinderten Menschen, Eltern und Kindern, tut das Trommeln gut. Vor allem die Kinder lernen viel dabei, ohne dass sie es merken", sagt der 26-Jährige, der einmal Ergotherapeut werden möchte. So lernen die Kinder den Anderen achten und auch in gewissem Maße sich unterzuordnen. Farmchefin Liane Semjank sieht die Beliebtheit des Trommelworkshop in den Winterferien seit mindestens schon fünf Jahre ungebrochen.