Wegen der anhaltenden Trockenheit und zum Schutz der noch im Stausee vorhandenen Fische ist das vollständige Entleeren des Stausees derzeit unmöglich. Für die dringendsten Arbeiten an der Talsperre Quitzdorf sind deshalb nun  Alternativen geprüft. „Die beschädigte Beschichtung am Entnahmebauwerk soll nun durch Taucher entfernt werden“, teilt Katrin Schöne, Sprecherin der Sächsischen Talsperrenverwaltung, mit. „Damit soll die akute Gefahr, dass herabfallende Platten den Grundablass der Talsperre verschließen, beseitigt werden. Die Taucher werden auch den Beton untersuchen“, sagt sie. 

Ende Juni dieses Jahres wurde begonnen, die Talsperre Quitzdorf für die geplante Reparatur des Entnahmebauwerks abzustauen und gleichzeitig abzufischen. Mit dem abgegebenen Wasser wurde die Spree gestützt. Das ist zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg vereinbart. „Nun wird nur noch die vorgeschriebene Mindestwasserabgabe an den Schwarzen Schöps abgegeben“, so Schöne. Aktuell ist die Talsperre Quitzdorf mit 6,4 Millionen Kubikmetern Wasser noch zu 39 Prozent  gefüllt. Und das entspreche etwa dem Wasserstand des Trockenjahres 2018.