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| 17:04 Uhr

Noch schöner heiraten!
Ja-Sagen zur Ehe mit Seeblick

 Das Ja-Wort können sich Brautpaare zwar auch jetzt schon im Hotel „Der Leuchtturm“ am Geierswalder See geben. Doch für die Eheschließung mit Seeblick soll nun direkt an der Uferböschung ein Traupavillon gebaut werden. Die entsprechende Vorplanung hat die Gemeinde Elsterheide auf den Weg gebracht.
Das Ja-Wort können sich Brautpaare zwar auch jetzt schon im Hotel „Der Leuchtturm“ am Geierswalder See geben. Doch für die Eheschließung mit Seeblick soll nun direkt an der Uferböschung ein Traupavillon gebaut werden. Die entsprechende Vorplanung hat die Gemeinde Elsterheide auf den Weg gebracht. FOTO: BATMANV/shutterstock.com/leuchtturm-lausitz.de
Geierswalde. Am Geierswalder See soll ein neuer Ort zum Heiraten entstehen – mit luftigem Flair direkt am Ufer. Aber auch neue Parkplätze für Pkw und Bus sind in Planung. Von Catrin Würz

Ja-Sagen mit Seeblick und der Brautschleier weht im Wind . . . Am Ufer des Geierswalder Sees soll eines Tages das Heiraten maritim-luftig direkt auf der Uferböschung möglich sein. Geplant ist der Bau eines neuen Traupavillons, der in direkter Nachbarschaft zur Hotelanlage „Leuchtturm“ auf der Böschungsoberkante errichtet werden soll. Der neue Ort für Eheschließungen ist auf maximal 100 Quadratmetern als „temporär nutzbarer Holzpavillon mit textilen Dach- und Wandmaterialien vorgesehen“. So jedenfalls steht es im Entwurf für die 1. Änderung zum Bebauungsplan „Geierswalder See - Südböschung“, den der Gemeinderat der Elsterheide kürzlich bestätigt hat. Damit reagiert die Kommune auf die neuesten Pläne für Bauvorhaben und neue Infrastruktur am See und bringt ihre Grundlagenplanung auf den aktuellen Stand.

Dass das Heiraten am Seeufer weiterhin und noch individueller möglich sein soll, dazu gibt es im Elsterheide-Rathaus klares Einvernehmen. Das bestätigt Bürgermeister Dietmar Koark (CDU). „Unser Standesamt in Bergen führt ja auch bisher schon Eheschließungen am See in den Räumen des ,Leuchtturmes’ durch“, sagt er. Sowohl im Restaurant „MehrSeen“, als auch in der Kapitänskajüte war das bisher schon der Fall. Allerdings finden diese Trauungen im Hotel bislang während des à la carte-Geschäftes statt, was zu Nutzungskonflikten führt. Nun will die Leuchtturm Gastro GmbH den separaten Hochzeits-Pavillon etwas abseits des Hotel- und Gaststättenbetriebs und in besonderer landschaftlicher Lage am Seeufer errichten. Ein vielversprechendes Konzept!

Weitere Änderungen im aktualisierten Bebauungsplan für die Südböschung betreffen vor allem den Verkehrsknotenpunkt der Straßen „Am Wassersportzentrum“, „Zum Leuchtturm“ und der Kreisstraße K 9211. Da ja schon bekannt ist, dass der Verlauf der Kreisstraße zwischen Tätzschwitz und Geierswalde im Zuge der geplanten Sanierung verlegt werden soll und somit etwas vom Leuchtturm-Ufer abrückt, können nun auch die angrenzenden Verkehrsflächen neu überplant werden. „Damit besteht für uns auch die Möglichkeit, Baurecht für einen dringend benötigten Parkplatz im südöstlichen Bereich des Areals – zu dem jetzt noch Teilflächen der Kreisstraße gehören – zu schaffen. Außerdem soll für den Reisebusverkehr eine Fläche zum Parken mit Wendeschleife geschaffen werden“, erklärt Heidrun Eger vom Bauamt der Gemeinde. Der Bus-Parkplatz ist auf jenem bislang unbefestigten „wilden“ Parkplatz für Pkw vorgesehen, der sich hinter Gehölzhecken direkt an der Kreisstraße befindet.

Und auch das steht schon fest: Die Verkehrsflächen am Fuße des Leuchtturmes werden künftig nicht mehr direkt von der Kreisstraße, sondern von einer separaten Zufahrt aus zu erreichen sein. Die Umgestaltung dieses Areals könne laut Heidrun Eger jedoch erst realisiert werden, nachdem der Landkreis seine Kreisstraße fertig saniert hat.

Wann das sein wird, ist bislang noch nicht ganz klar. Auf Anfrage der RUNDSCHAU informiert Sarah Günther, Pressesprecherin des Landkreises Bautzen, dass für dieses Jahr die Bauarbeiten in Tätzschwitz innerorts geplant sind. „Die Ortsdurchfahrt Tätzschwitz soll in diesem Jahr vom Verkehrsknoten Ortsmitte bis zum Ortsausgang Richtung Großkoschen grundhaft ausgebaut werden“, teilt sie mit.

Der Landkreis habe den entsprechenden Fördermittelantrag im Oktober 2018 fristgerecht beim zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr eingereicht. Einen Bescheid gibt es dazu bis jetzt noch nicht, so dass die Bauleistungen auch noch nicht ausgeschrieben sind, bestätigt Sarah Günther. Es werde mit einer Bauzeit von sechs Monaten gerechnet.

Erst nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt sei es geplant, den Straßenbau auf der freien Strecke zwischen Tätzschwitz und Geierswalde fortzusetzen. Sarah Günther: erläutert: „Der dafür erforderliche notwendige Fördermittelantrag wird in diesem Jahr bis spätestens Ende Oktober eingereicht.“

 Am Leuchtturm in Geierswalde soll der Verlauf der Kreisstraße künftig von der Zufahrt zum See und dem Hotelkomplex weggerückt werden. Damit entstehen neue Flächen, die die Gemeinde derzeit planerisch neu ordnet. Unter anderem sind neue Stellflächen und Parkplätze dringend nötig.
Am Leuchtturm in Geierswalde soll der Verlauf der Kreisstraße künftig von der Zufahrt zum See und dem Hotelkomplex weggerückt werden. Damit entstehen neue Flächen, die die Gemeinde derzeit planerisch neu ordnet. Unter anderem sind neue Stellflächen und Parkplätze dringend nötig. FOTO: Richter-Zippack
 Das Ja-Wort können sich Brautpaare zwar auch jetzt schon im Hotel „Der Leuchtturm“ am Geierswalder See geben. Doch für die Eheschließung mit Seeblick soll nun direkt an der Uferböschung ein Traupavillon gebaut werden. Die entsprechende Vorplanung hat die Gemeinde Elsterheide auf den Weg gebracht.
Das Ja-Wort können sich Brautpaare zwar auch jetzt schon im Hotel „Der Leuchtturm“ am Geierswalder See geben. Doch für die Eheschließung mit Seeblick soll nun direkt an der Uferböschung ein Traupavillon gebaut werden. Die entsprechende Vorplanung hat die Gemeinde Elsterheide auf den Weg gebracht. FOTO: BATMANV/shutterstock.com/leuchtturm-lausitz.de