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| 02:49 Uhr

Tourismus-Angebote besser vermarkten

Bei der Waldeisenbahn ist mehrsprachige Werbung schon seit Jahren aktuell. Es gibt nicht nur deutschsprachige Internetseiten, sondern auch in Tschechisch und Polnisch.
Bei der Waldeisenbahn ist mehrsprachige Werbung schon seit Jahren aktuell. Es gibt nicht nur deutschsprachige Internetseiten, sondern auch in Tschechisch und Polnisch. FOTO: Lichnok.
Einsiedel. Der Informations-Austausch zwischen den Touristikern im Landkreis Görlitz und den regionalen Vermarktern muss verbessert werden. Das ist das Ergebnis eines Workshops der Touristischen Gebietsgemeinschaft Neisseland am Montag. pm/ni

Das sei eine wichtige Aufgabe zwischen allen Akteuren in diesem Jahr. 31 Anbieter aus dem Norden waren der Einladung der TGG auf die Kulturinsel Einsiedel gefolgt, berichtet Maja Daniel-Rublack von der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO).

In Vorträgen und reger Diskussion ging es um die Frage, wie sich zielgruppenorientierte Angebote in der Produktlinie "Aktiv und Kultur" der neuen Tourismuskonzeption vom Landkreis einordnen lassen. Maja Daniel-Rublack nennt einige Themenbereiche: Information, Mobilität, Produkt- und Onlinemarketing, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Vernetzung von Angeboten. Nun geht es darum, konkrete Handlungsempfehlungen gemeinsam umzusetzen. Stichwort Speisekarten und Beschilderungen. Die sollten auch internationale Gäste ansprechen. Zumal vor allem Polen und Tschechen inzwischen einen erheblichen Anteil der Besucher ausmachen. Die TGG Neisseland will sich dem intensiver widmen. Die Hochschule Zittau/Görlitz könnte als Partner gewonnen werden, wenn es um Übersetzungen geht. Anbietern, die auf Online-Marketing setzen, bietet die TGG Unterstützung an, schult die Anbieter zum Beispiel.

Grundsätzlich will man mehr dafür tun, dass die Tourismusregion im Dreiländereck besser wahrgenommen wird.

Planer Ansgar Kaup informierte über umfangreiche Fördermöglichkeiten durch die Leader-Strategie für die Östliche Oberlausitz. Zuschüsse bis zu 40 Prozent stünden in Aussicht.