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| 01:26 Uhr

Tom Pauls gibt Operetten-Frosch

Das „Uhren-Duett“, gesungen von Rosalinde und Gabriel von Eisenstein, zählt neben Alfreds „Trinke, Liebchen, trinke schnell/ trinken macht die Augen hell“ zu den populärsten Stücken der Operette „Die Fledermaus“. Foto: PR
Das „Uhren-Duett“, gesungen von Rosalinde und Gabriel von Eisenstein, zählt neben Alfreds „Trinke, Liebchen, trinke schnell/ trinken macht die Augen hell“ zu den populärsten Stücken der Operette „Die Fledermaus“. Foto: PR FOTO: PR
Hoyerswerda. Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund Dr. Falke übel mitgespielt: Nach einer durchzechten Nacht hat er ihn im Fledermaus-Kostüm betrunken auf einer Parkbank liegen lassen und ihn so zum Gespött der Nachbarn gemacht. no

Seither sinnt Dr. Falke auf Rache. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm auf dem Ball des Prinzen Orlofsky, den zu besuchen er Eisenstein überredet - einen Tag, bevor er eine Gefängnisstrafe wegen Beleidigung einer Amtsperson anzutreten hat. Natürlich kommt alles ganz anders, und im Endeffekt muss Eisenstein nicht einmal ins Gefängnis (dem übrigens Dr. Frank vorsteht), und ein Happy End gibt es nicht nur für Eisenstein, sondern auch für alle anderen Beteiligten einschließlich des Zimmermädchens Adele, die das Mäzenat des Prinzen erringt und sich nun für eine Bühnenkarriere ausbilden lassen kann.

“Die Fledermaus„ ist die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres. Ein Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien. Und mit Tom Pauls in der Rolle des Gefängniswärters Frosch kann man sich auf einen höchst amüsanten Abend freuen. Das turbulente Spiel, in dem kaum einer das ist, was er vorgibt, ist voller Kapriolen und unvergänglicher Musik - so etwa das “Uhren-Duett„ (Rosalinde/Gabriel von Eisenstein), der “Csárdás„ und natürlich der Chorwalzer “Brüderlein und Schwesterlein„.

“Die Fledermaus„ - halbszenische Operette von Johann Strauß in einer Aufführung der Staatsoperette Dresden, Lausitzhalle Hoyerswerda (Lausitzer Platz 4), 20. Mai, 19.30 Uhr