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Toleranz-Schwimmen im Lausitzbad

Hoyerswerda. Es soll der Höhepunkt der Interkulturellen Woche im Landkreis Bautzen werden: das Schwimmen für Demokratie und Toleranz in Hoyerswerda am Sonnabend, 30. September. red/dh

Der Schwimmsportverein Hoyerswerda (SSV) verbindet das Ereignis mit einer Premiere: dem ersten Zwölf-Stunden-Wettkampf. Das startet er gemeinsam mit dem Hainsberger SV und dem SV Lok Görlitz.

Die Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen, indem sie einige Bahnen absolvieren. Bei dem "Schwimmen für Demokratie und Toleranz" steht - wie bei sportlichen Wettbewerben jeder Art, wie Florian Glatter vom Hoyerswerdaer Verein betont - ein harmonisches, tolerantes Miteinander im Vordergrund. "Ohne den gegenseitigen Respekt wären Sportveranstaltungen nicht möglich. Besonders weil hier jeder unabhängig von Herkunft, Berufsstand, Größe, Alter oder Geschlecht zeigen kann, was wirklich in ihm steckt", heißt es in dem Aufruf des Schwimmsportvereins.

Dessen Mitglieder haben bei den Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen vor allem die Wechsel geübt und Startreihenfolgen festgelegt. Vor allem bei den jüngeren Sportlern sei der Ehrgeiz groß,

gerade weil mit dem Hainsberger SV einer der Top-Favoriten der letzten 24-Stunden-Schwimmen mit am Start sein wird.

Besonderer Höhepunkte des Wettkampftages wird das Promischwimmen sein. Bei diesem springen neben Jan Forbart, Vorsitzender des SSV, Andreas Frank, ehemalige Paralympic-Schwimmer und Trainer des SSV auch die Schirmherren der Veranstaltung - Innenstaatssekretär Michael Wilhelm und Wolfram Sperling, Präsident des Sächsischen Schwimmverbandes - ins Becken.

Der Kreissportbund Bautzen lädt zudem Kinder und Jugendlichen zu Mitmachspielen ein.

Schwimmen für Demokratie und Toleranz Sonnabend, 30. September, 10 bis 16 Uhr; Einlass ab 9 Uhr; Siegerehrung 16.30 Uhr Lausitzbad Hoyerswerda Anmeldungen am Wettkampftag möglich www.ssv-hoyerswerda.de