Lautstark bekunden die quirligen Zwergziegen ihr Dasein im Zoo Hoyerswerda. Die drei Böckchen und das eine Zicklein sind Ende Mai geboren, teilt Zoo-Sprecherin Stefanie Jürß mit. Seit mehr als zwei Wochen erobern sie munter die Anlage. Sie klettern nicht nur auf der Einrichtung herum, sondern auch die Erwachsenen müssen dafür herhalten, heißt es. Mit der Öffnung des Streichelgeheges in dieser Woche können sie sich auf neue Spielkameraden freuen.

Zoo Hoyerswerda: Ziegen und Steinböcke klettern um die Wette

Noch höher hinaus als die kleinen Zwergziegen klettern die drei Steinbockjungtiere auf ihrem Felsen der Anlage, so Stefanie Jürß. Schon wenige Tage nach der Geburt seien sie so trittsicher, dass sie elegant den Peters-Berg der Anlage erklimmen.
Erst wenige Tage alt sind die sechs kleinen Igeltanreks im Tropenhaus des Zoos. Behütet von ihren Eltern liegen die kleinen Stachler momentan noch in einer Wurfhöhle in ihrem Terrarium. Doch bald gehen sie zwischen Baumrinden und Pflanzen auf Entdeckungstour, heißt es seitens des Zoo.
Die Stacheln bekommen die Kleinen schon im Mutterleib. Sie sind allerdings noch ganz weich und härten innerhalb von zwei Wochen nach der Geburt aus. Ein weiterer Stachler im Zoo Hoyerswerda hingegen ist nun schon ein ganz Stück gewachsen und sehr aktiv. Das Baumstachlerjungtier von Mandy und Monty sei immer häufiger bei seinen Klettertouren auf der großzügigen Anlage zu bestaunen.

Besonderer Vogel-Nachwuchs im Tropenhaus

Zwischen den Pflanzen des Tropenhauses kann man derzeit den Nachwuchs der Dreifarben-Glanzstare, Rotohrbülbüls und Purpurtangare zwitschern hören. Sie zu entdecken erfordert für Besucher jedoch einiges an Geschick und Geduld, betont Stefanie Jürß. Mit der Nachzucht der Purpurtangare und Rotohrbülbüls führt der Zoo Hoyerswerda eine erfolgreiche Zucht bei Tangaren und Bülbüls fort. Der Vielfarbentangar und Kalabülbül wurde in den 1970er-Jahren sogar erstmals weltweit in Hoyerswerda gezüchtet.