Sewan Latchinian gehört zur jungen Künstlergeneration, die in den 80er-Jahren in der DDR aufwuchs. Der Theatermann wurde in Leipzig geboren und wuchs als Sohn eines Armeniers und einer deutschen Mutter auf. Als Schauspieler und später auch als Regisseur arbeitete er am Deutschen Theater Berlin. Dort wurde sein Stück „Berlin“ zuerst als Lesetheater, 1988 dann in der Regie von Professor Friedo Solter uraufgeführt. Seither schrieb, spielte und inszenierte Sewan Latchinian an unterschiedlichen Theatern.
Über seine Vergangenheit und sein gegenwärtiges Schaffen an der Neuen Bühne - wo Latchinian unter anderem Brigitte Reimanns „Franziska Linkerhand“ inszenierte, wird der Theater-Macher morgen bei der Begegnung im Schloss sprechen. (red)