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| 02:52 Uhr

TGG-Geschäftsführer Heberle wirbt für Zertifizierung

Geierswalde. Im Lausitzer Seenland existieren bislang zu wenig zertifizierte Ferieneinrichtungen. Nach Angaben von Marcus Heberle, Geschäftsführer der Touristischen Gebietsgemeinschaft (TGG) "Lausitzer Seenland", befinden sich die entsprechenden Zahlen noch im sehr niedrigen Bereich. Torsten Richter/trt1

So besäßen beispielsweise die schwimmenden Häuser auf dem Geierswalder See ein entsprechendes Qualitätssiegel. Das "Bett & Bike"-Logo trügen Einrichtungen in Partwitz, Lohsa, Sprey und Zeißig.

"Zertifizierung ist immer ein Qualitätsmerkmal", erklärte der Tourismus-Fachmann während des jüngsten Geierswalder Gastgeberstammtisches. Nicht umsonst empfänden 40 Prozent der Deutschen entsprechende Qualitätssiegel als hilfreich. In Sachsen gebe es indes eine ganze Anzahl unterschiedlicher Nachweise für gute Qualität und guten Service, sagt Heberle.

Welche Einrichtung welches Siegel erhält, sei hauptsächlich von der jeweiligen Zielgruppe abhängig. "Im Seenland gibt es den Trend, dass viele Anbieter möglichst alle Gäste haben wollen. Sie bekommen diese aber nicht. Je schärfer das Profil einer Einrichtung ist, desto besser", betonte Heberle.

Seine TGG biete allen interessierten Ferieneinrichtungen entsprechende Hilfen. So werde durch die Mitarbeiter vor Ort ein Fragebogen durchgegangen. Dann könne abgeklärt werden, ob es das begehrte Qualitätssiegel gibt oder nicht. Zukünftig werde es in Sachsen ohnehin nur noch Fördermittel für Objekte mit entsprechender Zertifizierung geben.