Die Integrierte Rettungsleitstelle in Hoyerswerda soll neue Arbeitsplatzrechner bekommen. Der Technische Ausschuss des Stadtrates wird über die Neuanschaffung während seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 9. Januar, im Neuen Rathaus befinden. Hintergrund: Die Workstations in der Regionalleitstelle Ostsachsen sind bereits sieben Jahre alt – inklusive der Zeit vor Inbetriebnahme der Leitstelle. Wartungsleistungen und Ersatzteile für die Geräte würden durch die Hersteller nur befristet angeboten.

Deshalb soll die Rettungsleitstelle nun neue Rechner bekommen. Den Zuschlag soll eine Firma aus Frankfurt (Oder) erhalten. Das Besondere: Es sollen nur die Workstations gewechselt werden. Die Anwendungssoftware des Einsatzleitsystems mit dem Namen „Dallas“ bleibt erhalten. Beim Kauf der neuen Technik sollen auch die Erfahrungen einfließen, die die Mitarbeiter der Leitstelle mit den vorhandenen Rechnern gemacht haben, heißt es. Geachtet würde dabei besonders auf Funktionalitäten, Speicherbedarf und Performance.

1,4 Millionen Investitionsmittel für die Rettungsleitstelle

Die Ausgaben sind Teil des Doppelhaushalts 2019/20 der Stadt Hoyerswerda. Insgesamt stehen für die Rettungsleitstelle Investitionen in Höhe von 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Stadtverwaltung sind davon bereits rund 850 000 Euro ausgegeben oder verplant. Die Kosten für die Rettungsleitstelle erstatten die betroffenen Landkreise Bautzen und Görlitz. Die Rettungsleitstelle in Hoyerswerda hat einen Einzugsbereich von der brandenburgischen bis zur polnischen und tschechischen Grenze.

Rettungsleitstelle Hoyerswerda ist auch für die Überwachung der Waldgebiete zuständig
Rettungsleitstelle Hoyerswerda ist auch für die Überwachung der Waldgebiete zuständig
© Foto: Frank Ellmers