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| 02:41 Uhr

Team "Platz 1" vom Schwepnitzer Jugendklub macht Namen wahr

Silvio Thieme prüft, ob alles in Ordnung ist, während das Jugendklubteam aus Schwepnitz, im Tretboot dem Ufer entgegeneilt.
Silvio Thieme prüft, ob alles in Ordnung ist, während das Jugendklubteam aus Schwepnitz, im Tretboot dem Ufer entgegeneilt. FOTO: hir1
Bernsdorf. Beim 2. Städtewettkampf im Bernsdorfer Waldbad ist wieder alles wie am Schnürchen gelaufen. Insgesamt wurde diesmal in elf Disziplinen gekämpft. Heinz Hirschfeld/hir1

"Und dass die Bernsdorfer Vereine das so toll unterstützen, das lässt das Organisatorenteam vom Waldbad und dem MGH Bernsdorf hoffen, dass der Städtewettkampf mal zu einer Tradition wird", sagte Silvio Thieme vom Regionalteam Hoyerswerda sowie Leiter des Bernsdorfer Jugendtreffs.

Besonders hätten sich die Organisatoren über die Beteiligung gefreut. Das am weitesten angereiste Team war das der Tschernobylkinder aus dem etwa 1000 Kilometer entfernten Weißrussland. Ihr begeisterter Kampf um den "Sommerkönig 2016 im Bernsdorfer Waldbad", wurde mit dem dritten Platz in der Kategorie bis 14 Jahre belohnt. In den Disziplinen, wo im Wasser um Meter und Sekunden verbissen gerungen wurde, war die Anfeuerung am größten. Mit Rufen, wie "Dawai, dawai", ‚Otschen charascho‘ und ‚Germania, Germania‘, waren eindeutig die Gäste aus Weißrussland im Anfeuern Sieger.

Von sich Reden machten auch die "Minimäuse" aus dem Erzgebirge. Karola, Nicole, Mario, der am Abend seinen 55. Geburtstag feierte, Philipp, und der kleine Ben-Lucas verbringen gerade ihren Urlaub auf dem angrenzenden Campingplatz. Sie hatten die Aushänge gelesen und ließen sich sich beim Waldbadteam als Teilnehmer einschreiben. Ganz nebenbei wurden sie in der Kategorie bis 14 Jahre, weil Ben-Lucas mit seinen fünf Jahren den Altersdurchschnitt drückte, Zweiter. Der Sieger in dieser Kategorie ging in die Zittauer Gegend an das Team "Die Postwitzer".

Der Pott für den Sieger in der Kategorie über 14 Jahre ging zum Schwepnitzer Jugendklub. Vielsagend traten sie unter dem Teamnamen "Platz 1" an. Die Titelverteidiger aus dem Vorjahr landeten diesmal auf dem zweiten Platz. Bei den Lokalmatadoren "Bdf 4 live" aus Bernsdorf herrschte auch darüber Freude. Das Team "Team H 24" vom Bernsdorfer Jugendtreff jubelte über den dritten Platz.

Schon lange vor dem Wettkampf war bei den Disziplinen, wie Lichtgewehrschießen, alles nochmal auf Funktionstüchtigkeit überprüft worden. So bauten Ernst Thielsch und Karl-Heinz Batzke von der Bernsdorfer Schützengilde einen improvisierten Schießstand auf und testeten auch das Lichtgewehr. "Wir wollen uns mit dem beliebten Lichtgewehrschießen in den sportlichen Städtewettkampf einbringen, und gleichzeitig soll es auch eine kleine Werbung für unseren Verein sein", so die beiden Schützen. Ähnliche Töne waren auch von anderen unterstützenden Vereinen zu hören, wie dem BKC und der freiwilligen Feuerwehr . Die Bernsdorfer Stadtverwaltung unterstützte eine ganz besondere Gaudidisziplin. Die Akteure mussten mit einem Minirad im Wasser des Waldbades so weit fahren, wie sie es schafften, (Wasserschlucken inklusive).

Finanziell wurde der Städtewettkampf von der Bernsdorfer Stadtverwaltung, dem Bernsdorfer Kulturverein sowie der ewag Kamenz unterstützt. Ohne das Sponsoring des Regionalteams Hoyerswerda wäre es nicht möglich gewesen, diesen Wettkampf durchzuführen. Auf jeden Fall zeigte der Vergleich den Spaß, den der Wettkampf allen bereitet hat, und wie die Organisatoren den Nerv aller Teilnehmer getroffen haben.