| 02:42 Uhr

Tausende sind in Feierlaune in Hoywoy

FOTO: cw
Hoyerswerda. Tausende haben am Wochenende drei Tage lang das 22. Stadtfest in Hoyerswerda gefeiert. Im Zentrum der Neustadt war rund um die Lausitzhalle und den Lausitzer Platz eine riesige Händler-, Schausteller- und Schlemmermeile aufgebaut. Catrin Würz

"Und die wird jedes Jahr schicker und vielfältiger", freut sich Lausitzhallen-Geschäftsführer Dirk Rolka. Sogar Spezialitäten aus Jamaika, Stockelfisch und Veganes standen diesmal auf der Menükarte. Essen und Trinken ist bei einem solchen Volksfest ja immer besonders wichtig - aber natürlich lockte auch ein vielfältiges Nonstop-Bühnenprogramm Gäste aus der Region an.

So konnten die Festbesucher am Samstagnachmittag auf der Bühne die gesamte Showtanz- und Ballettszene aus Hoyerswerda und Umgebung "begutachten". "Dance, dance, dance" könnte nämlich über dem Bühnenprogramm gestanden haben, das von den Tanzklassen der Musikschule, über die Showgruppen der HKC-Karnevalisten und Jazzdance-Formationen aus Wittichenau bis hin zu den Ballettgruppen der Lausitzhalle und den Showtanzgruppen des DDProjectes reichte.

Erstmals war das Festgelände um einen neuen Bereich erweitert: Die Dr. Wilhelm-Külz-Straße war zwischen Bautzener Allee und Kreisel für den Verkehr gesperrt und diente als Flaniermeile für den Antik- und Trödelmarkt. "Wir sehen diesen Trödelmarkt als Bereicherung für unser Fest", erklärte Dirk Rolka am Rande. Zwar hatte sich mancher eine noch größere Zahl von Händlern erhofft - aber es war ein Anfang.

Die Schausteller warteten auch in diesem Jahr wieder mit schwindelerregenden Fahrgeschäften auf. Sehr beliebt war das Riesenschaukel-Schiff. Statt des Riesenrades war diesmal der "Aviator" eine der Attraktionen - eine Art überdimensionales Kettenkarussell, von dem es ebenfalls einen tollen Blick von oben auf die Festmeile gab. Für das 22. Stadtfest hatte die Lausitzhalle als Veranstalter in diesem Jahr ein neues Sicherheitskonzept mit ihren Partnern von der WSG erdacht. Videoüberwachung und ein neues Kommunikationssystem zwischen den Sicherheitskräften kamen dabei zum Einsatz. Dass dies unbedingt nötig war, zeigt die Bilanz schon nach der Freitag- und Samstagnacht: Es kam zu kleineren tätlichen Auseinandersetzungen und auch zu sexuellen Belästigungen, Schlimmeres konnte aber verhindert werden. Dirk Rolka: "Es war richtig und gut, dass wir unser Sicherheitskonzept neu aufgestellt haben."