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| 17:12 Uhr

Tarifverhandlung
Mehr Geld für Sachsens Kellner und Köche

Nach Abschluss der Tarifverträge bekommen Sachsens Hotel- und Gaststättenmitarbeiter mehr Geld. Foto: dpa
Nach Abschluss der Tarifverträge bekommen Sachsens Hotel- und Gaststättenmitarbeiter mehr Geld. Foto: dpa FOTO: Oliver Berg / dpa
Dresden. Die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe des Freistaates Sachsen erhalten rückwirkend ab 1. April 2018 mehr Geld. In der Tarifverhandlung am 26. März 2018 wurde ein neuer Entgelttarifvertrag für sie vereinbart.

Wie der Dehoga Hotel- und Gaststättenverband Sachsen in einer Pressemeldung informiert, erhalten nach dem Tarifabschluss im sächsischen Gastgewerbe die Beschäftigten rückwirkend ab 1. April 2018 in der Bewertungsgruppe 3 und 4 eine Entgelterhöhung von drei Prozent und ab dem 1. April 2019 in einer zweiten Stufe eine

Entgelterhöhung von 2,7 Prozent. Die Entgelte in der Bewertungsgruppen 5.1 bis neun steigen laut Dehoga um 3,5 Prozent in der ersten Stufe und in der zweiten Stufe um 2,9 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich am 1. August 2018 und 1. August 2019 jeweils um 35 Euro.

Zur Verbesserung der Struktur in den Bewertungsgruppen wurde eine Arbeitsgruppe aus beiden Parteien gebildet, die sich noch in diesem Halbjahr trifft, heißt es weiter in der Mitteilung. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 21 Monaten und sei erstmals zum 1. Januar 2020 kündbar.

„Mit diesem gemeinsamen Ergebnis wollen wir weiter für unsere Branche werben und unseren Unternehmen Planungssicherheit bieten“, so Dehoga-Sachsen-Präsident Axel Hüpkes.

(gro)