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| 17:32 Uhr

Superintendent Thomas Koppehl ist wiedergewählt

Superintendent Dr. Thomas Koppehl
Superintendent Dr. Thomas Koppehl FOTO: Ullrich Wollstadt
Hoyerswerda. Dr. Thomas Koppehl, Niesky, ist auch für eine weitere Legislaturperiode Superintendent. red/br

Die Kreissynode, das beschlussfassende Gremium der 64 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz, hat ihn am Sonnabend mit großer Mehrheit erneut in das Amt des leitenden Geistlichen gewählt. 64 der anwesenden 69 Synodalen gaben ihm dafür ihre Stimme. Das teilt Kirchenkreissprecher Ulrich Wollstadt mit.

Bereits im Vorfeld hatten Kreiskirchenrat, Pfarrkonvent und Kirchenleitung klare Voten für eine Wiederwahl abgegeben. Generalsuperintendent Martin Herche, Görlitz, hatte der Synode nach geltender Ordnung Dr. Thomas Koppehl daraufhin als einzigen Kandidaten vorgeschlagen.

Unmittelbar vor dem Wahlvorgang hatte der Superintendent in einer programmatischen Rede die kirchenpolitischen Linien des Kirchenkreises in Erinnerung gerufen, die unter seiner bisherigen Leitung Konturen gewonnen hatten: "Der Kirchenkreis ist kein Parallel-Universum, sondern er bemüht sich um die Befähigung der Kirchengemeinden, in dieser Zeit des Wandels ihre Handlungsfähigkeit zu behalten und immer neu zu erlangen." Er betonte, wie wichtig es sei, "beharrlich das dicke Brett zu bohren, und den Weg von einer verwalteten Amtskirche zu sich selbst organisierenden Gemeinden zu suchen."

Vor dem Hintergrund des kirchenjährlich zurückliegenden "Sonntags des Guten Hirten" formulierte Dr. Koppehl: "Wenn die Schafe die Stimme des Guten Hirten, Jesus Christus, hören, öffnet sich das Herz - und es gibt kein Oben und Unten."

Die Kreissynode, die in öffentlicher Sitzung im Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda tagte, hatte neben Berichten, Anfragen und Terminvereinbarungen einen weiteren größeren Schwerpunkt: Die neue Finanzsatzung des Kirchenkreises, die die seit Jahren bewährte Praxis der Finanzverteilung im Kirchenkreis nun auch in Gesetzesform festhält.