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Südamerika-Klima im Zoo Hoyerswerda

Nicht im Amazonas, sondern in Hoywoy: Zooleiter Eugène Bruins präsentiert das exotische Aquaterrarium.
Nicht im Amazonas, sondern in Hoywoy: Zooleiter Eugène Bruins präsentiert das exotische Aquaterrarium. FOTO: ahu
Hoyerswerda. Ein stolzer Zoodirektor, wie Eugène Bruins sich selber bezeichnet, hat am gestrigen Donnerstag Hoyerswerdas neues Amazonas-Aquaterrarium eröffnet. Mehr als 400 Fische tummeln sich in dem 4000- Liter Becken, darunter die zwei hochgiftigen schwarzen Teufelsrochen Leo und Lea. Anja Hummel

Und drei außergewöhnliche Landbewohner haben ihr Quartier ganz frisch bezogen: die Stirnlappenbasilisken. Weil die Tiere für eine kurze Distanz übers Wasser laufen können, werden sie auch Jesus-Christus-Echsen genannt. Dass die Fische, Pflanzen und Echsen noch um einiges wachsen werden, kündigt Eugène Bruins an.

Der erfahrene Aquarianer dankt besonders den Zoofreunden Hoyerswerda und vielen weiteren Helfern, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Einer der Unterstützer ist der Vorsitzende der Aquarienfreunde Hoyerswerda, Harald Wukasch: "Es lohnt sich auf jeden Fall auch für Hobby-Aquarianer, sich das Werk anzuschauen. Alles passt wunderbar zusammen", erzählt er begeistert.

Und die Zoo-Erweiterung reißt nicht ab: Bereits im April sollen mehr als 400 farbenfrohe Schmetterlinge in das Tropenhaus ziehen.