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Suche nach Betreiber für Lohsaer Freibad bleibt erfolglos

Lohsa. Da die Suche nach einem privaten Betreiber für das Lohsaer Freibad ergebnislos blieb, wird die Anlage auch in diesem Jahr weiter geschlossen bleiben. "Die Bedenken, dass die Nachfrage aufgrund der Konkurrenz der Seen ausbleibt, ist hoch", erklärt Sarina Schur von der Gemeindeverwaltung Lohsa. sob

Für die Gemeinde ist seit Mitte letzten Jahres ohnehin klar, dass sie die Anlage in eigener Regie nicht mehr öffnen wird. Die Kosten von etwa 90 000 Euro würden Berechnungen nach gerade einmal um zehn Prozent durch die Einnahmen gedeckt werden. Deshalb werde das Geld in die Entwicklung des Tourismus steckt, wie Bürgermeister Udo Witschas (CDU) erklärt. Durch die Sperrung des Knappensees und das laufende Geschäft sei die weitere Nutzung der baulichen Anlagen vorerst in den Hintergrund gerückt. Erste Gespräche über die Zukunft des Freibad-Areals habe es aber bereits gegeben. Eine Möglichkeit der Nachnutzung wäre, die Breitrutsche des Bades beispielsweise an einen See umzusetzen. Ob dies jedoch wasserrechtlich und baulich nach der Stillstandszeit des Bades noch möglich ist, will die Verwaltung prüfen. Weitere Gespräche sollen aber aller Voraussicht nach erst Ende 2015 geführt werden, wie Witschas sagt. Erst müsse die Sanierung am Lohsaer Strand am Dreiweiberner See vorangebracht werden.