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Sturm hinterlässt Schäden in Hoyerswerda und Umgebung

Am Donnerstag hieß es aufräumen, wie hier in Wittichenau.
Am Donnerstag hieß es aufräumen, wie hier in Wittichenau. FOTO: cer1
Hoyerswerda. Während des Unwetters am Dienstag standen in der Integrierten Regionalleitstelle Ostsachsen (IRLS) in Hoyerswerda die Telefone nicht still. "Wir hatten zwischen 16. Sven Scheffler

50 und 21.30 Uhr allein zwölf Einsätze im Stadtgebiet Hoyerswerda zu verzeichnen", sagt Dieter Kowark, Leiter der Feuerwehr. Meist waren es Bäume, die auf Straßen und Fahrradwege gefallen sind. Dies geschah unter anderem in der Dresdener Straße, der Einsteinstraße, der Curiestraße, der Bautzener Allee und der Nieskyer Straße. Eine Werbetafel hatte sich losgerissen und war über die Bautzener Allee geflogen. In der Beethovenstraße in Hoyerswerda wurde ein Dach teilweise abgedeckt und in Litschen fiel ein Baum in ein Dach. In einem Fall wurde ein Auto durch einen umfallenden Baum beschädigt. Zehn Bäume mussten auf der Straße zum Waldbad in Wittichenau durch die Feuerwehr beräumt werden. Verletzt wurde in Hoyerswerda niemand.

"In der Nacht hat sich die Situation dann beruhigt", sagt Dieter Kowark. Am Mittwochvormittag fielen dann noch mal zwei Bäume um, einer in der Schulstraße und einer im Spohlaer Weg. "Wir konnten bis zum Nachmittag alles beräumen und die Verkehrssicherheit wieder herstellen", sagt Dieter Kowark. Jetzt ist es an den Eigentümern der Bäume oder anderer beschädigter Gegenstände die Reste zu beseitigen, die der Sturm hinterlassen hat.

Auch im Rest Ostsachsen wütete Sturmtief Niklas. 307 Einsätze wurden durch die IRLS bearbeitet, die unmittelbar Folgen des Sturms waren. Meist waren es umgestürzte Bäume, gerissene Strom- oder Telefonleitungen sowie abgedeckte Dächer und deren Teile, die Anlässe für das Ausrücken waren. Aufgrund der Wetterwarnungen war die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda als Betreiber der IRLS auf die Ereignisse vorbereitet. "Wir halten grundsätzlich Rotationspersonal in Bereitschaft, das in solchen Fällen eingesetzt werden kann", so Nowark. Die IRLS wurde damit frühzeitig verstärkt, sodass die Nachtschicht ab 18 Uhr mit 15 Mitarbeitern besetzt war, normalerweise sind es sechs. Dazu verstärkten die freiwilligen Feuerwehren teilweise die Berufsfeuerwehr.