Vom 1. Februar bis zum 15. März können sich Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie Kommunen, kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz erneut mit Projekten am Sächsischen Mitmach-Fonds beteiligen. Nach Ende der Bewerbungsphase wählt in jeder Region eine Jury die besten Beiträge aus, so das sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung.

Projektideen können in den Kategorien „ReWir“ zur Förderung des Miteinander und Zusammenlebens sowie „Zukunft MINT“ zur Förderung von Kindern und Jugendlichen eingereicht werden. Kleinprojekte können bis 5000 Euro ausgezeichnet werden, mittlere Projekte bis 10 000 Euro sowie Großprojekte bis 15 000 Euro.

Vernetzung soll Mobiltät verbessern

Mit der neuen Kategorie „Kommunen“ sind nun auch die Städte und Gemeinden mit im Boot. Laut Staatsministerium können sie Projekte einreichen, die die Vernetzung mit den Bürgern und somit die Lebensqualität sowie Mobilität in der Region verbessern. In dieser Kategorie existiert eine Preisstufe für Großprojekte bis zu 30 000 Euro pro Projekt.

Neu hinzugekommen ist die Preiskategorie „Existenzgründer“ als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase. Ziel: Die Gründungen sollen die Region aufwerten und einen positiven Einfluss auf den Strukturwandel haben. In dieser Kategorie können pro Revier bis zu zehn Preisgelder mit 5000 Euro pro Existenzgründer vergeben werden.

1,5 Millionen Euro stehen zur Verfügung

Im Lausitzer Revier gibt es erneut die Kategorie „Lausitz – lebendige Zweisprachigkeit“ Diese habe die Herausforderungen des Strukturwandels für das sorbische Volk im Blick. Es werden Projektideen prämiert, die die Anwendung der sorbischen Sprache und die Stärkung der sorbischen Identität in der Lausitz fördern.

Im Jahr 2020 stehen für beide Reviere insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu kommen 200 000 Euro zur Förderung von sorbischen Initiativen

www.mitmachfonds-sachsen.de