Bis zuletzt hat die Stadt Lauta gehofft, jetzt haben sich diese Hoffnungen zerschlagen: Im Jahr 2020 wird es keinen zweiten Bauabschnitt zur Sanierung der Karl-Liebknecht-Straße geben. „Wir haben einen Ablehnungsbescheid erhalten“, bestätigt Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos). Die Stadt hatte gehofft, nach dem ersten Bauabschnitt 2019 den zweiten gleich im Folgejahr beginnen zu können. Geplant war, die Straße zwischen der Feuerwache und dem Bahnübergang sanieren zu können.

Lauta: Fördermittel-Topf war überzeichnet

Bürgermeister Lehmann sagt, die Chancen auf Fördermittel für das Projekt hätten in diesem Jahr besonders schlecht gestanden. Der Fördermitteltopf sei deutlich überzeichnet – das heißt: zu viele Antragsteller für zu wenig Geld.
Die Stadt Lauta möchte im kommenden Jahr erneut versuchen, Fördermittel für den Straßenbau zu beantragen. „Ich hoffe, dass wir uns dann mit der Sanierung der Karl-Liebknecht-Straße nicht zu lange anstellen müssen“, so Lehmann weiter. Schließlich wisse niemand, wie viel Geld im kommenden Jahr aufgrund der Corona-Krise überhaupt seitens des Freistaats zur Verfügung steht.

Sanierung in Lauta kostet rund 250 000 Euro

Die Sanierung des zweiten Abschnitts der Karl-Liebknecht-Straße kostet rund 250 000 Euro. Die Stadtverwaltung hätte mit rund 200 000 Euro Fördermittel gerechnet. Die Strecke zwischen Feuerwehr und Bahnübergang ist etwa 400 Meter lang. Bereits der erste Bauabschnitt zwischen Netto-Kreuzung und Wilhelm-Wagner-Straße ist etwa 400 Meter lang gewesen.