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Stolperstellen werden entfernt

Max Vogt (l.) und Frank Kretschmar pflastern das Gelände vor der Lindenschule.
Max Vogt (l.) und Frank Kretschmar pflastern das Gelände vor der Lindenschule. FOTO: K. Demczenko/dcz1
Hoyerswerda. Der Vorplatz der Lindenschule wird trittsicher. Die Stadt Hoyerswerda verbessert den Zustand der Schulen und nutzt dafür die Sommerferien. Katrin Demczenko / dcz1

Traditionell ziehen in den Sommerferien Handwerker in Schulen ein. So sind sie seit Ende Juni in der Lindenschule, der Grundschule "Am Park" und im Foucault-Gymnasium am Werk.

Nur in baulich intakten Schulen können Lehrer und Schüler erfolgreich miteinander arbeiten. Zum Wohlfühlen tragen auch gepflegte Flächen rund um die Gebäude bei. Die Stadt Hoyerswerda als Eigentümerin der Bildungseinrichtungen beauftragt ständig Firmen mit planmäßigen Werterhaltungsmaßnahmen, erklärt dazu Pressesprecher Bernd Wiemer. Besonders gern werden dazu die sechswöchigen Sommerferien genutzt. Das Geld für die Handwerkerleistungen stammt aus dem städtischen Haushalt und wird dort speziell für solche Unterhaltungsarbeiten eingestellt, so Wiemer.

Mit dem Ferienbeginn Ende Juni sind in den Grundschulen Lindenschule und "Am Park" sowie im Foucault-Gymnasium Handwerker aktiv. Die Eingangsüberdachungen des Gymnasiums werden von der Hoyerswerdaer Dachdeckerfirma Pflanz abgedichtet. Die defekten Seiteneingangstüren repariert die Buckenauer Elektromechanik und Metallbau GmbH, sagt Bernd Wiemer. Für einen wesentlich schnelleren Internetanschluss der Schule sorgt die Firma Schulze Breitband Kommunikationsgesellschaft mbH Hoyerswerda, die bis zum Serverraum im Keller ein neues Glasfaserkabel verlegt hat, erklärt der für die Tiefbauarbeiten zuständige Falk Schulze.

In der Schule "Am Park" in der Altstadt wurden nur einige Fenster und Türen neu gemalert. An und in der Lindenschule im Wohnkomplex 3 waren die meisten Arbeiten fällig, wozu die Erneuerung der Fußbodenbeläge in zwei Klassenzimmern und im Sportgeräteraum der Turnhalle gehörte, teilt Bernd Wiemer weiter mit. Die beiden Bodenlegerfirmen haben ihre Aufträge recht schnell abgearbeitet.

Die größte Baumaßnahme jedoch, die Neugestaltung des Bereiches vor der Lindenschule rund um die Bronzeplastik "Turnende Knaben" von Gerhard Rommel läuft seit der ersten Ferienwoche. "Der Platz war stark verschlissen und hatte viele Stolperstellen", benennt der Hoyerswerdaer Pressesprecher den Grund. Bis jetzt hat die Firma Pasora Tief-, Straßen- & Landschaftsbau GmbH Hoyerswerda den Bereich mit neuen Betonplatten in einen trittsicheren Zustand versetzt, sagt der daran beteiligte Mitarbeiter Max Vogt. Auch gepflastert wird. Zwei Rabatten rechts und links sowie ein Beet in der Mitte seien ebenfalls entstanden. Sie müssen noch bepflanzt werden.

Finanziert wird die Gestaltung des Vorplatzes der Lindenschule wie folgt, erläuterte Bernd Wiemer: Zum einen wurden während der Sanierung des Gebäudes in den Jahren 2015/2016 Leistungen für die Außenanlagen nur im geringen Umfang geplant und ausgeführt. Es blieb also nach der Begleichung aller Rechnungen etwas Geld übrig. Dazu kam ein Rest vom nicht ausgeschöpften finanziellen Nachschlag, der für die Sanierung und Erweiterung des ehemaligen Ballhauses in der Braugasse zum heutigen Bürgerzentrum gedacht war. In Summe 33 200 Euro fließen nun in die Verschönerung des Umfeldes der Grundschule.