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| 02:51 Uhr

Stiftungswunsch: Pückler-Villa wird zum Ausstellungs-Dorado

An der Pückler-Villa im Bad Muskauer Badepark laufen die Bauarbeiten. Gegenwärtig führt die Bauzimmerei Hoffmann, im Bild Manfred Hoffmann, aus Lohsa eine Teilsanierung an dem geschichtsträchtigen Gebäude im Oberpark durch.
An der Pückler-Villa im Bad Muskauer Badepark laufen die Bauarbeiten. Gegenwärtig führt die Bauzimmerei Hoffmann, im Bild Manfred Hoffmann, aus Lohsa eine Teilsanierung an dem geschichtsträchtigen Gebäude im Oberpark durch. FOTO: Joachim Rehle
Bad Muskau. Nachdem die Pückler-Villa mit einer Gurtung und einem Notdach gesichert worden ist, geht es nun an die Erneuerung des Dachs. Auf dem etwa 320 Quadratmeter großen Gebäudekopf wurde die Dachschalung erneuert und das Ganze mit einer Schicht Pappe versehen. Regina Weiß

Der Balkenkopf wurde nach alten Fotos nachgebaut.

Derweil geht es bei der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau um weitere Gespräche, die die künftige Nutzung des 1824 erbauten Gebäudes betreffen. Die Denkmalbehörde will überzeugt werden, damit das Haus eine Zukunft hat. Die liegt laut Stiftungsgeschäftsführer Cord Panning in einem Ausstellungskomplex. Doch um auf moderne und ansprechende Art und Weise die Geschichten von Pücklers Nilreise und die des Mädchens Machbuba erzählen zu können, bedarf es einiger Eingriffe in die Gebäudestruktur. Aus diesem Grund recherchiert die Berliner Ethnologin Dr. Kerstin Volker-Saad aus Berlin laut Cord Panning fleißig weiter, um neue Erkenntnisse um Pücklers Nil-Reise zu ermitteln.