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| 19:20 Uhr

Wohnen in Hoyerswerda
Startschuss in der Neustadt für das Mietergärten-Projekt

Balkonanbau und Fassadensanierung an zwei Wohnblöcken der Liselotte-Herrmann-Straße sind das größte Investitionsprojekt der Wohungsgesellschaft Hoyerswerda für 2018. Geschäftsführer Steffen Markgraf (r.), Planer Torsten Gumpert und Marketing-Mitarbeiterin Petra Scholz zeigen das Farbkonzept.
Balkonanbau und Fassadensanierung an zwei Wohnblöcken der Liselotte-Herrmann-Straße sind das größte Investitionsprojekt der Wohungsgesellschaft Hoyerswerda für 2018. Geschäftsführer Steffen Markgraf (r.), Planer Torsten Gumpert und Marketing-Mitarbeiterin Petra Scholz zeigen das Farbkonzept. FOTO: LR / Catrin Würz
Hoyerswerda. Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda setzt Akzente. Von Catrin Würz

Baustart an der Liselotte-Herrmann-Straße: Im WK I – der älteste Wohnkomplex der Hoyerswerdaer Neustadt – will die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda neue Akzente setzen. Insgesamt 1,8 Millionen Euro investiert das Unternehmen in Balkone für 96 Wohnungen, in eine Fassadenauffrischung an der Hausnummer 20 bis 26 – und in das mutige Konzept von Mietergärten.

„Wir haben ganz bewusst die Neustadt für diese Aufwertungen von Wohnraum ausgesucht, weil wir an die Zukunft dieses Wohngebietes fest glauben“, sagt WH-Geschäftsführer Steffen Markgraf.

In den beiden Wohnblöcken mit der Hausnummer 12-20 und 22-26 – direkt gegenüber dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion gelegen – bekommen bis zum Jahresende nicht nur alle 96 Wohnungen  Balkone, sondern die 16 Erdgeschosswohnungen zugleich auch noch einen Zugang in einen eigenen Mietergarten. Jeweils eine kleine Fläche von 30 bis 40 Quadratmetern an der Rückseite des Hauses können die Mieter künftig nach eigenen Vorstellungen bepflanzen, Gemüse anbauen oder Blumen züchten. „Wir haben viel positive Resonanz darauf bekommen“, ergänzt Markgraf. Vor allem ältere Menschen sehen den Balkon und auch die Mietergärten als wichtige Wohlfühloase, wenn sie den eigenen Schrebergarten längst aufgeben mussten und auch nicht mehr so oft die Wohnung verlassen.

Steffen Markgraf hofft allerdings auch, den Nerv von jungen Familien zu treffen. „Diese Wohnhäuser liegen nah am Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und in Nachbarschaft zur neu entstehenden Oberschule“, erklärt er.

Momentan stehen in den beiden Sanierungshäusern insgesamt 36 Wohnungen leer, die die Wohnungsgesellschaft nach den Bauarbeiten neu zu vermieten hofft. „Auch die Zusammenlegung von Nachbarwohnungen ist noch möglich“, preist Markgraf an. Ihre Neustadt-Strategie will die Wohnungsgesellschaft auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Weitere Wohnblöcke sollen im WK I aufgewertet werden.