Rund um Silvester ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und auch wieder vorauszuschauen. Was hat 2019 gebracht und wie soll das neue Jahr 2020 werden?

Siegfried Hoffmann möchte seine früheren Studienkollegen nach Hoyerswerda einladen.
Siegfried Hoffmann möchte seine früheren Studienkollegen nach Hoyerswerda einladen.
© Foto: Katrin Demczenko

Der Lehrer Siegfried Hoffmann hat viele Hoyerswerdaer Schülergenerationen in die Geheimnisse der Mathematik eingeweiht und bezieht jetzt Rente. Doch das Unterrichten fasziniert ihn noch immer, weshalb er 2019 ehrenamtlich einigen Kindern syrischer Flüchtlinge Nachhilfe gab. Dass einer von ihnen jetzt in Bautzen einen Vorbereitungskurs für eine Berufsausbildung besucht, freut Siegfried Hoffmann. „Im Jahr 2020 will ich meine ehemaligen Studienkollegen einladen, mit denen ich von 1966 bis 1971 Pädagogik studiert habe“, erzählt er. „In Hoyerswerda und dem Seenland kann ich für sie ein schönes Programm zusammenstellen.“

Marianne Engelmann hofft, dass sie weiterhin bei bester Gesundheit bleibt.
Marianne Engelmann hofft, dass sie weiterhin bei bester Gesundheit bleibt.
© Foto: Katrin Demczenko

Die Seniorin Marianne Engelmann war 2019 mit ihrem Leben in Hoyerswerda ganz zufrieden. „Auch familiär gibt es keine Probleme, da klopf ich auf Holz“, sagt die 83-Jährige. Sie ist froh, noch rüstig zu sein und Kulturveranstaltungen im Schloss und anderswo selbstständig besuchen zu können. „Ich wünsche mir, dass das so bleibt“, sagt Marianne Engelmann.

Jens-Peter Wündisch wünscht sich, wieder viel im Garten ernten zu können.
Jens-Peter Wündisch wünscht sich, wieder viel im Garten ernten zu können.
© Foto: Katrin Demczenko

Etwa 30 Jahre jünger ist Jens-Peter Wündisch aus Hoyerswerda. Nach dem Jahr 2019 befragt erzählt er „von einer Flut Tomaten, die ich trotz des trockenen Sommers in seinem Garten ernten konnte“. Er freut sich schon darauf, im Frühjahr wieder etwas anzupflanzen. „Meine Familie soll gesund bleiben und sonst kann alles so weiterlaufen wie bisher“, sagt der 54-Jährige mit Blick auf das neue Jahr. „Wenn die Menschen nicht mehr so oft auf hohem Niveau jammern, hilft das allen“, findet der Realist Jens-Peter Wündisch.