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Start für Geschichtsprojekt "Wider das Vergessen"

Hoyerswerda. Im Kampf "wider das Vergessen" wird in Hoyerswerda nicht nachgelassen: Die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen hat gemeinsam mit der Stadt und dem Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) auch in diesem Jahr das Zeitzeugen- und Geschichtsprojekt "Wider das Vergessen" vorbereitet. Am Montag wurde es für Neunt- und Zehntklässler aus fünf teilnehmenden Schulen offiziell gestartet. Catrin Würz

Es ist bereits die 22. Auflage und es nehmen wieder alle drei Hoyerswerdaer Gymnasien und beide Oberschulen daran teil.

Seit dem Jahr 1996 haben sich mehrere Schülergenerationen im Rahmen von "Wider das Vergessen" mit der nationalsozialistischen Geschichte Deutschlands auseinandergesetzt, indem sie Zeitzeugen treffen und authentische Orte besuchen. Das Projekt nutzt die Methode "mündlich erfragter Geschichte" und will anregen, daraus Schlussfolgerungen für eigenes Handeln in der Gegenwart zu ziehen, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.

Geplant sind Filmdiskussionen, Buchlesungen und eine Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz. Höhepunkt ist ein Zeitzeugen-Tag, bei dem die Schüler auf Überlebende des Nazi-Regimes treffen, um selbst Fragen stellen zu können.