ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:23 Uhr

Ausbildung
Handwerksbetriebe wollen Nachwuchs selbst ausbilden

Bautzen/Görlitz. Mehr als 1300 neue Lehrverträge sind im ostsächsischen Handwerk kurz vor Start des Ausbildungsjahres unterzeichnet.

1316 junge Menschen haben kurz vor Start des neuen Ausbildungsjahres ihre berufliche Zukunft im ostsächsischen Handwerk fest im Blick: Die 339 Frauen und 977 Männer (Stand 31. Juli) haben einen Ausbildungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterzeichnet. Zum Vergleich: Zum selben Zeitpunkt 2017 waren es mit 1350 neuen Lehrverträgen 34 mehr, 2016 waren 1308 neue Ausbildungsverträge unterzeichnet worden, informiert die Handwerkskammer Dresden. Deren Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski bilanziert: „Das ist ein sehr gutes Zwischenergebnis. Die Handwerksbetriebe benötigen Fachkräfte und möchten diese auch selbst ausbilden.“ Jugendliche, die sich für eine Ausbildung im Handwerk begeistern, hätten sehr gute Karrierechancen. Brzezinski: „Nach der Lehre besteht zudem die Möglichkeit, eine Meisterausbildung oder auch ein Studium zu beginnen. Das Handwerk bietet erstklassige Möglichkeiten und Aufstiegschancen.“

Die Rangliste der fünf beliebtesten Ausbildungsberufe im ostsächsischen Handwerk führt weiterhin der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 250 neu abgeschlossenen Lehrverträgen an. Dahinter folgen die Berufe Elektroniker (101), Friseur (86), Tischler (83) und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (63). Die Frauenquote unter den neuen Lehrlingen beträgt rund 25,8 Prozent.

Verträge können weiterhin geschlossen und die Ausbildung begonnen werden. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer (www.hwk-dresden.de/einfachmachen) sind noch über 300 offene Stellen registriert. Von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker bieten Betriebe in ganz Ostsachsen Lehrstellen an.

(red/dh)