Die Fusion soll dann rückwirkend auf den 1. Januar erfolgen. Um eine lückenlose Begleitung des Prozesses zu gewährleisten, wird VBH-Geschäftsführer Steffen Grigas auch ab Februar die Geschicke der EEH leiten. Die Fusion bringt Einsparungen in Höhe von etwa 100 000 Euro mit sich, schätzt SWH-Chef Falk Brandt. Die Überlegungen für eine Verschmelzung der beiden Töchter gibt es bei der SWH schon länger. "Seit 2014 arbeiten wir daran", erklärt Brandt weiter.

Zum damaligen Zeitpunkt der Gründung der EEH im Jahr 2011 gehörte die VBH den Städtischen Wirtschaftsbetrieben lediglich zu 64,8 Prozent. Damit die Erträge der Region zugutekamen und sie nicht mit den damaligen Mitgesellschaftern der VBH geteilt werden mussten, wurde die EEH gegründet. Seit 2014 sind die SWH aber alleiniger Gesellschafter der VBH. Da der Sächsische Rechnungshof jüngst besonders die EEH-Tochter Integra überprüfte, verschob sich die Verschmelzung noch einmal, um die Ergebnisse abzuwarten. Erst einmal wird die Pilzzucht-Firma eine Tochter der VBH werden. Doch Überlegungen, sie in eine direkte SWH-Tochter zu verwandeln, gäbe es auch.