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| 17:25 Uhr

750 Jahre Hoyerswerda
Stadtjubiläum macht Freude und regt zum Nachdenken an

Frank Neumann
Frank Neumann FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Die RUNDSCHAU hat sich in Hoyerswerda zur Halbzeit der ganzjährigen Feier umgehört. Von Katrin Demczenko

Das große Jubiläum „750 Jahre Hoyerswerda“ gestalten seit Januar die Stadt, viele Einrichtungen und Vereine mit verschiedensten Veranstaltungen. Zur Feierhalbzeit äußerten Hoyerswerdaer Bürger ihre Meinung. Sie nehmen vor allem große Feiern auf der Straße wahr und weniger die Lesungen, Konzerte oder Sportveranstaltungen.

Eine Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, sagte, die Stadt soll ihr Geld lieber in die Sanierung des „Hauses der Begegnung“ vom Verein Vereinbarkeit von Beruf und Familie stecken. Das wäre sinnvoller.

Frank Neumann aus der Neustadt geht gern auf Feste, weil er dort meistens Freunde und Bekannte trifft, die er länger nicht gesehen hat. Am ersten Juniwochenende war er beim „Altstadtzauber“ und vier Wochen später beim Internationalen Straßentheaterfest der Kulturfabrik. Frank Neumann gefallen die Darbietungen der Künstler aus vielen Ländern, weshalb er diese Veranstaltung schon seit Jahren besucht.

                                                                                                 

Bernd Marx
Bernd Marx FOTO: Katrin Demczenko

Bernd Marx war auch beim Festwochenende rund um den Markt dabei und lobte die schöne Atmosphäre, die dort geherrscht hat. Er sagte: „Das war ein gelungener Versuch, die Altstadt populärer zu machen.“ Die gemeinsame Veranstaltung von Kufa und Kunstverein im ehemaligen Centrum-Warenhaus hätte er gern wahrgenommen, war aber verhindert. Das Festjahr sieht Bernd Marx als Möglichkeit für die Stadt, sich zu präsentieren.

Ramona Cali
Ramona Cali FOTO: Katrin Demczenko

Ramona Cali erzählte begeistert vom Auftritt des GZSZ-Stars Jörn Schlönvoigt auf dem Sommerfest der Lebensräume. Sie will im September wie immer das große Stadtfest am Lausitzer Platz besuchen. Dass „750 Jahre Hoyerswerda“ von Januar bis Dezember gefeiert werden, war ihr allerdings neu. „Diese Werbung habe ich nicht wahrgenommen“, sagte Ramona Cali.

Vanessa Walter
Vanessa Walter FOTO: Katrin Demczenko

 

Vanessa Walter wählt Feste vor allem danach aus, ob sie ihren Musikgeschmack treffen. Deshalb besuchte die junge Frau den „Altstadtzauber“ und das Remmi-Demmi-Fest der Lebensräume. Dort sangen bekannte Schlagerstars, was sie sich auch vom Stadtfest am Lausitzer Platz erhofft. Insgesamt wünscht sich Vanessa Walter öfter Tanzveranstaltungen mit Hits der 1990er- sowie der 2000er-Jahre und „dass die Jugend mehr gefragt wird, was sie möchte“.

Horst-Theo Gbureck
Horst-Theo Gbureck FOTO: Katrin Demczenko

Der Rentner Horst-Theo Gbureck interessiert sich vor allem für Technik sowie Computer und dazu erfuhr er Neues auf dem Fest zum 25. Geburtstag der VBH und am Boulevard Kirchstraße. „An der Johanneskirche hatten das Zuse-Computer-Museum und sein Förderverein einen Stand, und ich konnte sogar mit Prof. Dr. Horst Kolloschie sprechen“, erzählte er begeistert. Horst-Theo Gbureck macht es von den Angeboten abhängig, ob er noch mal eine Veranstaltung des Festjahres besucht.