Die Sanierung der Hoyerswerdaer Lausitzhalle geht weiter. Am 25. Mai 2020 beginnt der dritte Bauabschnitt, um endlich alle Wasserleitungen und jene Sanitärräume des Hauses zu modernisieren, die Mitarbeiter, Mieter und Künstler benutzen, sagt Michael Mandrossa, zuständiger Bauleiter der Städtischen Wirtschaftsbetriebe (SWH). Die SWH ist die Konzernmutter der Lausitzhalle. Die Anzahl der sanitären Objekte werde dabei optimiert und an die jetzige Nutzung angepasst, so Mandrossa weiter. Diese Gebäudeteile sind inzwischen 36 Jahre alt – genau wie die ganze Lausitzhalle.

Weitere Kosten für Lausitzhalle: rund 300 000 Euro

Für den dritten Bauabschnitt veranschlagt Mandrossa etwa 300 000 Euro. In den Personenaufzug und die Fassadensanierung sind schon insgesamt 700 000 Euro geflossen. Das seit 2017 laufende Projekt erhält 525 750 Euro aus dem Forderprogramm „Brücken für die Zukunft“, das vom Bund und vom Freistaat Sachsen finanziert wird. Die Stadt Hoyerswerda gibt laut Mandrossa 123 700 Euro dazu. Der restliche Anteil sind Eigenmittel der SWH. Im Jahr 2017 war eine Gesamtsumme von 824 700 Euro veranschlagt worden. Sie wird jedoch überschritten, weil vor der Errichtung des Aufzuges im Atrium eine Baugrunduntersuchung und -verfestigung notwendig wurde. Auch für die folgenden Bauabschnitte stiegen die Preise für Material, Personal und die Baunebenkosten, erklärt Michael Mandrossa.

Seit drei Jahren erlebt die Lausitzhalle ihre jüngste, in Etappen erfolgende Sanierung. Im Jahr 2018 ist im Atrium ein Personenaufzug neu geschaffen worden und in den Jahren 2019/20 wurde die energetische Sanierung der Glasfassade beendet.