Sie wollten in Laubusch die Lausitz kennenlernen, jetzt gibt es zunächst ein Lausitz-Fernstudium via Telefon: Studenten der TU Kaiserslautern haben trotz der Corona-Beschränkungen mit ihrer Arbeit für das Projekt Lausitzer Gartenstadt 2030 in Laubusch begonnen. Kürzlich hat es dazu ein Skype-Gespräch mit den Beteiligten gegeben, erzählt Projektmanager Mathias Priebe.

Eigentlich sollten die Studenten im April in die Lausitz kommen, um vor Ort Ideen zu entwickeln, wie der Gartenstadt Erika in Laubusch neues Leben eingehaucht werden kann. Aufgrund der Reise- und Kontaktbeschränkungen hatten sich die Stadt Lauta und die Hochschule auf einen virtuellen Beginn verständigt, so Priebe weiter. Es laufen außerdem bereits Telefoninterviews mit Einwohnern, die den acht Wissenschaftlerinnen des Fachgebiets Stadtumbau und Ortserneuerung helfen sollen, die Situation vor Ort besser zu verstehen.

Gespräche über Verlängerung des Gartenstadt-Projektes laufen

Die Ergebnisse ihrer Arbeit wollen die Studentinnen später mit allen Interessierten diskutieren. Deshalb wollen sie die Reise in die Lausitz möglichst bald nachholen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch noch völlig unklar, wann das sein wird.

Laubusch

Aufgrund der Corona-Einschränkungen wird die nächste Gremiumssitzung des Gartenstadtprojekts auch online als Videokonferenz stattfinden. Termin ist der 11. Mai. Bislang hatten die Verantwortlichen zweimal ins Laubuscher Kulturhaus eingeladen. Zuletzt ausgefallen war auch die Einweihung des Projektbüros im Kulturhaus.

Inzwischen ist auch entschieden, dass das Projekt „Lausitzer Gartenstadt 2030“ über die Projektdauer hinaus laufen darf. Das Ende war für Juni 2021 avisiert. Lautas Bürgermeister Frank Lehmann hat während der jüngsten Stadtratssitzung bestätigt, dass dass Projekt um ein Jahr verlängert wird.