| 02:39 Uhr

Stadt will aus Fördertopf für Stadtumbau schöpfen

Hoyerswerda. Es war ein langwieriger Prozess – doch nun hat die Stadt Hoyerswerda die Abwägung für die Fortschreibung ihres Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes "Stadtumbaugebiet Hoyerswerda" (SeKo) endlich in trockenen Tüchern. Mit großer Mehrheit bei nur zwei Stimmenthaltungen hat der Stadtrat den Beschluss in dieser Woche gebilligt. cw

Noch beim ersten Anlauf im April hatte es von Seiten der CDU-Fraktion und der Fraktion der Freien Wähler Stadtzukunft erhebliche Einwände dazu gegeben, wie mit manchen Vorschlägen von Behörden und Bürgern zum Seko verfahren worden war. Das hatte damals letztlich zur Absetzung des Beschlusses geführt.

Nach der öffentlichen Auslegung des SeKo-Entwurfes von November 2016 bis Januar hatten sich immerhin 32 Behörden, Ämter, Verbände und Firmen mit mehr als 80 Hinweisen sowie auch 26 Bürger und Bürgerinitiativen mit fast 100 Einwänden gemeldet. Ein Teil dieser Hinweise wurde in das Konzept eingearbeitet, ein anderer soll bei der Weiterführung des Prozesses Berücksichtigung finden.

Das Städtebauliche Entwicklungskonzept (SeKo) ist wichtig für die Stadt Hoyerswerda, damit sie Fördergelder aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau" beantragen kann. Das Programm soll mindestens zehn weitere Jahre fortgeführt werden.