In dem Steinbruch ist es vor zehn Tagen bei einer Sprengung zu einem unerwarteten Steinflug gekommen. Dabei schossen handballgroße Brocken bis ins benachbarte Scheckthal und richteten dort Schaden an. Das Oberbergamt ermittelt nach wie vor in diesem Fall.

"Da die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, stehen die Ursachen noch nicht fest", erklärt Cramer. Das Oberbergamt habe Mitarbeiter der beauftragten Sprengfirma und des Bergbauunternehmens befragt, sich alle Unterlagen zur Sprengung am 11. Juni vorlegen lassen und begonnen diese auszuwerten. Nun soll ein Untersuchungsbericht erarbeitet werden, der wegen der Einbeziehung eines Sachverständigen für Sprengungen voraussichtlich erst Ende Juli/Anfang August vorliegen wird. "Bis zum Abschluss der Untersuchungen des Sprengereignisses sind Sprengungen im Steinbruch Dubring II nur zulässig, wenn diese durch einen Sachverständigen für Sprengungen begleitet werden", so Cramer weiter. jag