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| 16:23 Uhr

Eisen in der Spree
Spreewitz: Sechs Brunnen sollen Eisen abfangen

Spreewitz. Künftig soll noch weniger eisenhaltiges Grundwasser aus den früheren Tagebauen in die Spree gelangen. Die LMBV hat die geplanten sechs Filterbrunnen jetzt fertig gestellt. Von Sascha Klein

Bergbausanierer LMBV hat nahe Spreewitz vier weitere Brunnen errichtet, um stark eisenhaltiges Grundwasser aus Richtung des früheren Tagebaus Burghammer abzufangen. Insgesamt gibt es dort jetzt sechs Filterbrunnen. So soll verhindert werden, dass das Wasser in die Kleine Spree läuft und mittelfristig auch die Spree belastet. Die Bauarbeiten sind LMBV-Sprecher Dr. Uwe ­Steinhuber zufolge im Oktober 2017 von der LMBV und ihren beauftragten Fachfirmen abgeschlossen worden. Zur Ableitung der gefassten Grundwässer ist bereits im Jahr 2015 eine ein Kilometer lange Rohrleitung mit einer Durchmessernennweite von 300 Millimeter neu verlegt worden.

Die neue Rohrleitung ist an eine vorhandene Rohrleitung der LEAG angeschlossen. Diese transportiert das gefasste Grundwasser auf einer Länge von etwa 4,5 Kilometer bis zum Standort Schwarze Pumpe. Dort findet die Reinigung statt, Eisen wird in der aktiven Grubenwasserbehandlungsanlage Schwarze Pumpe in Verantwortung der LEAG herausgefiltert. Jährlich lässt die LMBV dort bis zu drei Millionen Kubikmeter eisenhaltiges Wasser reinigen. Nach einem vierwöchigen Funktionstest, der am 17. November endet, wird die Anlage in den Probebetrieb überführt, so die LMBV. Der Regelbetrieb der Anlage startet ab Januar 2018.