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Spreetaler krempeln die Ärmel hoch

Anita Kreysik (78) und Gerhard Schill (86) helfen beim diesjährigen Frühjahrsputz in Spreetal.
Anita Kreysik (78) und Gerhard Schill (86) helfen beim diesjährigen Frühjahrsputz in Spreetal. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Spreetal. Mit zweistelligen Temperaturen beginnt in vielen Dörfern der Frühjahrsputz. Am Samstag haben sich die Mitglieder des Spreetaler Dorfklubs zusammengefunden, um das Vereinsdomizil wieder auf Vordermann zu bringen. Anja Guhlan / ang1

Wie in den vergangenen Jahren schon zum guten Brauch geworden, hat der Dorfklub in Spreetal am Samstag wieder zum traditionellen Frühjahrsputz aufgerufen. Gekommen sind 18 Dorfklubmitglieder, aber auch Sympathisanten aus Schwarze Pumpe und Spremberg, um auf dem Vereinsdomizil wieder klar Schiff zu machen.

Die größte Aufgabe an diesem Tag bestand darin, einen Wasserschadeneinbruch in der Damentoilette des Dorfklubgebäudes zu reparieren. Ein ganzer Pulk von Männern stand in den Sanitäranlagen und nahm sich dem Problem an. Nach einer kurzen Lagebesprechung legten die Männer auch gleich mit den Reparationsarbeiten los. "Alle sind wieder eifrig dabei", kommentiert Dorfklub-Vorsitzender Heiko Tschiche, der sich über das große Engagement freut. Im Inneren des Vereinsdomizils wird der Fernsehraum entkernt, Fenster geputzt, Geschirr gespült und altes Zeug ausgemistet. Auf dem Außengelände kehren derweil zwei Frauen die Parkflächen, und heruntergefallene Äste werden beseitigt.

Anita Kreysik (78) und Gerhard Schill (86) haben sich indessen dem Blumenbeet im Eingangsbereich gewidmet. Unkraut jäten, das Beet mit neuer Erde befüllen und frische Blumen auf das Beet bringen. "Wir pflanzen heute neue Hornveilchen und Traubenhyazinthen ein", berichtet die 78-Jährige aus Spreetal. Bei den frühlingshaften Temperaturen ging die Arbeit noch schneller von der Hand.

Gerhard Schill ging hingegen Anita Kreysik zur Hand. "Ich habe über 50 Jahre hier in Spreetal gelebt und fühle mich immer noch so sehr mit dem Ort verbunden, dass ich auch zu Arbeitseinsätzen herkomme", erzählt der heutige Spremberger.

Alle Anwesenden helfen gern, denn schließlich wollen sie selbst bei ihren Aufenthalten und Feierlichkeiten in Spreetal einen schönen Ort zum Verweilen haben. Neben einem gemeinsamen Mittagessen wurden alle Helfer am Abend noch mit Grillspezialitäten verwöhnt.