Spreetals Bürgermeister Manfred Heine (parteilos) versicherte dem Ortsvorsteher Werner Reeb, dass sich die Verwaltung in jedem Fall bemühen werde, das Gebiet zu erwerben. Die Gemeinde stützt sich bei ihrem Beschluss auf das Baugesetzbuch. Im Paragraf 24 ist festgehalten, dass für Gebiete, die zum vorbeugendem Hochwasserschutz von Bebauung freizuhalten sind, insbesondere in Überschwemmungsgebieten, der Gemeinde ein Vorkaufsrecht einzuräumen ist.

Zwar beteiligte sich die Gemeinde Spreetal bereits an der Ausschreibung der Bodenverwertungs und -verwaltungs GmbH (BVVG), dem Immobiliendienstleister des Bundes, der ehemals volkseigene Gebiete wie das entsprechende Flurstück in Spreewitz mit heute vorrangig Wiese und Wald verkaufen will. Die Gemeinde wurde aber nicht berücksichtigt. Stattdessen erhielt ein Meistbietender das Kaufrecht. Die Gemeinde wird jedoch nun vom Notar bezüglich des Vorkaufsrechtes angehört.

Das Kaufpreisgebot liegt bei rund 6000 Euro. Spreetal hat diese Summe nun sicherheitshalber in den Haushaltsplan 2015/2016 mit aufgenommen.