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| 20:13 Uhr

Haushalt
Noch keine Entspannung in Sicht

Burgneudorf. Die Gemeinde Spreetal legt den Haushaltsentwurf für 2019 und 2020 vor. Von Anja Guhlan

Der Haushaltsentwurf für den Spreetaler Doppelhaushalt 2019/2020 ist von Kämmerin Swantje Schneider-Trunsch fertiggestellt worden. Noch ist keine Entspannung der Finanzlage in Sicht. Die Gemeinde befindet sich bis ins Jahr 2020 immer noch in der Konsolidierung und muss auf strikte Vorgaben achten. Gemeinsam mit der kommunalen Rechtsaufsicht abgestimmt, ist nun erneut ein Doppelhaushalt geplant. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde nun über die Eckwerte zu den Investitionen und Instandhaltungen diskutiert.

Investiert werden soll in den Jahren 2019 und 2020 letztlich schwerpunktmäßig vor allem in die Feuerwehr und in den Bauhof. So sind unter anderem neue Einsatzbekleidungen für die Wehren in Burg und Neustadt geplant. Burgneudorf und Burghammer hatten bereits in den Vorjahren neue Einsatzbekleidungen erhalten. In den Jahren 2021 und 2022 sollen dann die letzten Wehren in Spreewitz und Zerre mit neuer Einsatzkleidung bedacht werden. Auch die Reparartur einer Pumpe der Feuerwehr in Burgneudorf und die Instandsetzung eines Löschwasserteiches stehen mit im Instandhaltunsgplan. Für den Bauhof muss unbedingt ein Rasentraktor neu angeschafft und diverse Kleingeräte, die zur Arbeitserleichterung dienen, beschafft werden.

Die größte Investition für den kommenden Doppelhaushalt ist die Komplettsanierung der Kita in Burghammer. Insgesamt plant die Gemeinde mit Ausgaben bei den Investitionen abzüglich der Förderungen in Höhe von 53 000 Euro und bei den Instandhaltungen in Höhe von 29 000 Euro.

Immerhin sind noch vier Haushaltssperren sowohl bei den Investitionen als auch bei den Instandhaltungen nötig gewesen, um den Finanzplan überhaupt darzustellen. Spreetals Kämmerin Swantje Schneider-Trunsch belegte Haushaltssperrren für die Erneuerung der Dorfaue in Zerre in Höhe von 180 000 Euro, die Erneuerung der Außenlage für den Hort in Burgneudorf in Höhe von 6000 Euro, die Fassade des Mehrzweckgebäudes in Burg in Höhe von 5000 Euro sowie für den geplanten Radweg von Burgneudorf nach Spreetal in Höhe von 370 000 Euro. Wobei für Letzteren zumindest die Planungen schon mal anlaufen können.

Swantje Schneider-Trunsch informierte die Räte auch, dass aus dem Jahr 2018 zum Jahr 2019 finanzmäßig auch Übertragungen in Höhe von rund 200 000 Euro ermächtigt werden. Hierbei handelt es sich noch um Forderungen, die der Gemeinde zustehen.

Der komplette Haushaltsentwurf wird nun unter den Gemeinderäten im Ausschuss nochmal besprochen und vorraussichtlich in der Gemeinderatssitzung im Juni beschlossen. Geht alles wie gedacht, könnte der Haushalt Anfang August dieses Jahres vollziehbar sein.