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| 01:05 Uhr

Spreetal setzt auf drei große Chancen

Spreetal.. Bürgermeister Manfred Heine sieht für die Entwicklung der Gemeinde Spreetal drei Chancen: den Radtourismus, das künftige Lausitzer Seenland und den Gewerbestandort Spreetal/Schwarze Pumpe. In Letzterem sind 85 Firmen ansässig, die insgesamt 3 500 Arbeitnehmer beschäftigen.

Für Probleme sorge nach wie vor die Teilung des Gebietes durch die sächsisch-brandenburgische Landesgrenze, betonte Heine vor dem Kreistag. Die verkehrstechnische Erschließung sei außerdem noch mangelhaft. Heines Forderung: „Die neue B 156 a muss unbedingt das Industriegebiet erschließen und darf nicht schon vorher auf die B 97 einmünden.“ Auch die Spreestraße von Boxberg müsse dringend bis Schwarze Pumpe verlängert werden, sagte er.
Im Lausitzer Seenland will die Gemeinde vor allem vom Speedbootzentrum auf dem Spreetaler See profitieren. Am Knotenpunkt des Frosch- und des Spreeradweges sei die Gemeinde zudem auch als ein Zentrum für den Radtourismus prädestiniert. Besucher würden schon jetzt zwei Gasthöfen im Ortsteil Neustadt/Spree die Existenz sichern helfen, betonte Manfred Heine. (um)